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Archiv (News)

15.12.2015 Prognachlese XCV @ 12.12.15

Es war an der Zeit, die Geschichte vom gähnenden Knie zu erzählen. Beziehungsweise, erzählen zu lassen: von der Musik. Und der war mal nach Sehnsucht und Verlangen, oder Erfüllung und Entspannung. Getrieben von 122 BPM progistischer Warmherzigkeit. Wir nannten es eine 120 minütige Ballade an die House Music. doch in Wahrheit ist es die Symphonie vom gähnenden Knie.

Einiges mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

16.11.2015 Prognachlese XCIV @ 14.11.15

Musik für Stanzereien tauften wir die 94ste Ausgabe. Aber auch nicht von ungefähr. Denn wir sendeten einen Mitschnitt unseres Gigs - Progdorf featuring Riva Deep - vom Allerheilgen Wochenende in Ulm. Da eröffnete in der Bleichstraße, Stichwort "Alte Stanzerei", ein Hinterhof-Kunst-Refugium und wir hatten die Freude, es zu begrooven und mit Elektronischer Tanz Musik progistisch zu bespielen. Deep, melodisch, etwas düster, aber spritzig und streckenweise sogar witzig.

Für die Sendung pickten wir von dem famosen Abend drei Sequenzen raus: Die Downtempo Phase: Ambient und Chill Beats zum Eingewöhnen und Annähern. Danach der housige Midtempo Mix bei 123 BPM. Und ab kurz nach 1 Uhr dann der Uptempo Mix - mit "satten" 124 BPM. Und ab da stanzte dann Riva Deep auch Gedichte zum Takt. So getrimmt glitten wir in Nacht und Dunkelheit.

Etwas mehr (mit Bild) steht hier. Zur Playlist geht es da.

30.10.2015 Progdorf feat. Riva Deep @ Alte Stanzerei

Ad-hoc Meldung: Der Ulmer Bahnhofsbezirk wird am 31.10.2015 um eine Künstler-Location reicher. Und Progdorf liefert den Sound zur Eröffnung - für Abend und Nacht. Unterstützt von Riva Deep. Freut Euch.

21.10.2015 Prognachlese XCIII @ 17.10.15

Es war an der Zeit, Erntedank zu feiern. Im Progismus nennt man das Beatsgiving. So war es denn auch kein Wunder, daß wir auf unserem Beitisch einen würdevollen Beatausschank errichtet hatten. Und zur Feier des Tages war es nicht nur hübsch poliert, sondern auch entsprechend bestückt.

In der ersten Stunde schenkten wir Gebrochenes / Gehaktes aus - also einen ruhigen, schönen Loungesound - der es vollbrachte besinnlich und groovig zugleich zu sein. Diese Musik wollte beflügeln, um nachzusinnen: Über Erntedank, über die Jahreszeit, über den Jahresverlauf oder über den Samen, der ja im Herbst eine große Rolle spielt - folgt man Herbert Fritsche, der über den Oktober weiß:

"Der Oktober bringt die Kräuter zur Stauung ihres Sommerlebens in die kleine Kugel des Samenkorns hinein -: er sollte auch auf uns im gleichen Sinne als der Monat des Nach-Innen-Schaffens der Fülle wirken, die wir in Lenz und Sommer durchlebten. Nur wer sich, nun nicht mehr verzaubert von der Nachsommer-Idyllik gewisser süßer Septembertage, zuinnerst ausgestattet hat mit einem Leben, das zunächst Schicksal war und jetzt zu Kraft und Eigenschaft gewandelt wurde, kann den einsamnebligen November auf rechte Weise verwerten."

Und bei 100 BPM ließ es sich dann auch besonders gut von Geist zu Geist kommunizieren ...

Ab 1 Uhr konnte, durfte und sollte dann auch getanzt werden! Wir schwenkten um auf Geviervierteltes und erhöhten die Umdrehungen in der Lounge auf geschmeidige 122 BPM. Blieben dabei aber dennoch geschmeidig und bodenverhaftet. Denn man erntet, was man sät.

Was wir bis 2 Uhr genau gesät haben, steht hier in der Playlist. Etwas mehr steht - incl. Abbildung des Beatausschanks - steht da.

21.09.2015 Prognachlese XCII @ 21.09.15

Im Laufe des anbrechenden Tages begann die Ulmer / Neu-Ulmer Kulturnacht. Und wir lieferten bis 2 Uhr den Warm up dazu und sendeten Auszüge des Mitschnitts aus unserem letztjährigen Kulturnachts-Programm. Es lief unter dem Titel „Zwischen unten und oben“ – und aus dem 6 Stunden Gig extrahierten wir drei Leckerbissen und wärmten sie bei 124 BPM auf:

Bis 0 Uhr 40 servierten wir "Gemischte House Music an durchwachsenen Querbeet-Gedichten"
Danach tischten wir bis 1 Uhr 16 "Gepfeffertes Allerlei nach Goethe Art" auf
Als Desert boten wir danach: "Das Late Night-Törtchen mit Biß"

Etwas mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

25.08.2015 Prognachlese XCI @ 22.08.15

Während sich Europa zunehmend besorgt zeigt vom Flüchtlingsstrom, setzt ein nichtkommerzielles Ulmer Lokalradio ein positives Zeichen: Die Redaktion Progdorf widmete ihre 91ste Ausgabe all den Menschen, die im Sendegebiet ihr Refugium gefunden haben bzw. finden werden.

Musik gehört zu den gewaltlosen Sprachen, die fast jeder versteht und so sendete Progdorf ab Mitternacht nicht nur hübsche elektronische Tanzmusik, sondern gleichsam Balsam für geschundene Seelen. Ein 120 minütiges musikalisches Grüß Gott - fein dosiert, mit Liebe gemacht, in gewohnter Tiefe, die auch Zelte zum vibrieren bringt.

Aus innerdeutscher Sicht mag das abstrakt klingen: Aber die Bundesrepublik hat weltweit offensichtlich so ein enorm gutes Ansehen, daß Menschen große Strapazen auf sich nehmen, um zu uns zu kommen. Nicht jeder schafft es, aber die, die es tun, sind im Land ihrer Träume angekommen. Wenn das nicht ein Grund zum Tanzen ist! Und das sollte uns mit Stolz und Freude erfüllen. Freibeats! Nun zurück zu Claus Kleber. Claus? Cleanex!

Zur Playlist geht es hier. Etwas mehr steht da. Zum Nachhören siehe dort.

08.08.2015 Soundcloud Update

Mit drei Sequenzen aus dem Mix "Deep Thrän" (vergleiche Eintrag vom 28.7.2015) haben wir unser Soundcloud Konto erweitert:

- Deep Thrän (Teil 1) | 29 Minunten

- Deel Thrän (Teil) 2 | 30 Minuten

- Lana Del Rey - Summertime Sadness (PDR´s Deep Thrän Live Mix)

Enjoy.

28.07.2015 Prognachlese XC @ 25.07.15

Es war ein ganz hervorragender Tag für die elektronische Tanzmusik. Denn wir begingen die 90stige Ausgabe von Progdorf. Seit fünf Jahren sendet die Redaktion unter diesem Namen, seit acht Jahren ist sie bei Radio free FM aktiv. Und für diese Sendung hat sie nochmals richtig tief gebuddelt und einen zwei-Stunden-nonstop Mix an den Start gewuchtet, der schon bei der Nabada-Party im Ulmer Eastend für Aufhorchen sorgte.

Und weil wir so überzeugt waren - und sind - von diesen zwei Stunden Tiefe und Trieb, schlossen wir uns noch gleich den Feierlichkeiten zum Münsterjubiläum und an widmeten diese Show einem Mann, ohne dessen Zutun das Münster nur halb so hübsch wäre und vermutlich schon längst nicht mehr stehen würde. Die Rede ist von Ferdinand Thrän - der ganz bescheiden am Münstereingang an der Wand hängt und auf uns runterlächelt. Und wir - wir lächelten hiermit zurück, erwiesen ihm den Respekt, den er unserer Meinung nach verdient - und tauften diese zwei Stunden auf: Deep Thrän.

Was wir an Thrän so bemerkenswert finden, ist kein Thema für hier - das steht woanders. Genauso wie die Details zur Playlist. Etwas anderes steht da.

20.07.2015 Progdorf @ NaBaDa 2015

Die Provinz feiert sich - und wir helfen etwas mit und beschallen die "NaBaDa Rescue Lounge" mit Trieb und Tiefe. Das Ulmer East Ende lebt und pumpt. Schunkeln ist dort zwar zulässig, aber nicht sonderlich erwünscht. Egal. Freut Euch.

29.06.2015 Prognachlese LXXXIX @ 27.06.15

Wir begrüßten recht herzlich an Bord des Fluges FM Progdorf. Zu Ihnen sprach Ihr Kapitän, Jörg Graßdorf. Der wünschte bei diesem außerplanmäßigen Schiefflug im Rahmen der ZWANZIG-Feierlichkeiten einen angenehmen Aufenthalt an Bord. Prompt hatte der free FM Tower die Startfreigabe erteilt und wir liessen die Turbinen hochfahren, die angepeilte maximale Flughöhe von 131 Hertz ward auch sehr bald erreicht. Ebenso die maximale Reisegeschwindigkeit von zunächst 126 BPM.

Die Sicht war anständig, die Windverhältnisse optimal. Der Mond war zunehmend. Was wollten wir mehr? Nun ja, vielleicht ein paar Details zur Flugroute:

Nachdem wir Pryda hinter uns gelassen hatten, hielten wir Kurs auf Samsima, drehten eine extra-Runde über Blizzard, liessen dann „Ultraland“ links liegen, bogen auf Höhe von „Je T´ aime“ rechts ab in Richtung Tarantula, hielten uns dann in NWW Richtung gen „Snorkel“ und „No Way Out“ und peilten dann geradewegs zu auf „Apollo Vibes“.

Dort genossen wir einen kurzen Aufenthalt und rüsteten uns für den Rückflug. Die Diskokugel wurde in der Zeit dann auch abgeschraubt und die Passagiere bekamen die günstige Gelegenheit, bei unserem charmanten Kabinenpersonal überteuerte Konsumartikel zu erwerben oder - taxfree - ihre Komfortsitze in Liegeposition zu bringen. Denn auf der Rückreise wollten wir durch Schäfenwolken fliegen und diese zum Klingen bringen.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit baten wir darum, während des gesamten Fluges gefälligst die Schuhe anzulassen. Und diejenigen unter Ihnen, die das Freischwimmerabzeichen „Goldenes Seepferdchen“ hatten, könnten gerne die Schwimmweste bei unserem charmanten Kabinenpersonal eintauschen gegen Helium, Valium und, Schneelium.

Weitere Details zum Flug - sowie die Reiseroute zum nachsegeln - erfahren Sie dann Montag, ab 28 Uhr bei www.progdorf.de. Die Startbahn ward frei, die Turbinen standen im vollen Saft, dann hoben wir ab. Guter Flug. Etwas mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

01.06.2015 Prognachlese LXXXVIII @ 30.05.15

„Von tanzbarer Tiefentspannung bis Acid-Flanke ist so einiges geboten.“ Mit diesen Worten umriß die Redaktion das Musikprogramm. Mit „Begleiterscheinung“ sendeten wir einen Escort Service mit dem extra Quäntchen Bums – Bum – Tschak! Denn elektrisierter TechHouse kann verschiedene Gesichter haben, und einige davon offenbarten wir bis 2 Uhr. Das Tempo stand auf 121 BPM. Was geruhsam klingen mag, aber für TechHouse nicht notwendigerweise gilt.

Und so begab es sich auch dann, daß Energie vor-sich-her-köchelte und sich Kraftlatenzen bildeten, die permanent eingestellt oder verbraucht werden wollten. Denn dies ging raus an alles Letzte-Drücker-Johnnys & Jennys. Weshalb sich die Redaktion auch dazu durchgerungen hatte, eine unverbindliche Gebrauchsanweisung herauszugeben. Sie umfasste ganze zwei Punkte, eigentlich 2 ½ Punkte: 1) Tanze zu der Musik und / oder 2) Erledige zu dem Sound Deine Steuer oder 2 ½) Schraube ein Regal zusammen / Streiche den Keller / oder tue was auch immer – aber tue was. Subliminale Kräfte waren bis 2 Uhr am Werke und wir hoffen, der Hörer konnte sich ihrer ermächtigen.

Etwas mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

05.05.2015 Prognachlese LXXXVII @ 02.05.15

Der 1. Mai war überstanden - doch noch lange nicht vorbei. Denn wir knüpften an den Tag der Botschaften und Forderungen an und schleuderten unser Manifest „Schloß Glücksblatt“ durch den Äther: „Den Sound der Zukunft gestalten wir.“ Zurückhaltung war vorgestern.

Die Botschaft richtete sich besonders an diejenigen Hörer, die um kurz nach Mitternacht „noch Stehen“ konnten. Denn was da bis 2 Uhr folgte, war keine Musik fürs Sofa. Nix zum Rumsitzen. Musik mit Vorwärtsdrang - was ansteckt. Und in Selbstversuchen konnten Leistungssteigerungen festgestellt werden. Doping mit Musik! Wäre das nicht mal zur Abwechslung was zukunftsträchtiges?

Und um den Sound der Zukunft zu gestalten, reichten uns zwei Worte um das Handfest zu machen, der These ein Gesicht zu geben, den Proteinen eine Geschmacksrichtung. Zwei Worte: Pole Folder.

Wer unsere Sendung kennt weiß, daß wir Pole Folder schon seit längerem auf dem Radar haben. Er trifft mit seiner Musik unsere essentiellen Soundnerven: Harmonie, Melodie, Tiefe, Düsternis und Vorwärtsdrang. Anfang des Jahres ist der Belgier in Australien und Argentinien auf Tour gewesen. Von seinem Abschlußgig in Cordoba, Argentinien – im Chateau Klee - hat Pole Folder nicht nur einen vollständigen Stereo-Mitschnitt - 2 Stunden 49 – ins Netz gestellt, sondern auch - als Törtchen obendrauf – zu einem gleichlangen Video verlinkt.

Auf den visuellen Genuß konnten wir nur hinweisen, die Musik indes konntet ihr hören. Da es uns wichtig war, den Gig von Anfang bis Ende zu spielen, quetschten wir ihn in unser 2-Stunden-Radioformat: Kürzten im Mittelteil ein paar (gröbere) Sequenzen und strichen die Zugabe. Denn Pole Folder beherrscht nicht nur die Kunst des Warmups, sondern seine Sets folgen einem roten Pfaden. Den galt es für uns - für Euch zu bewahren. Die Playlist konnten wir teilweise rekonstruieren. Die Fragmente dazu stehen hier.

Das Video richtet sich eher an den "Connoisseur", als an Partypeople. Denn das Kamerastativ ist konstant auf Pole Folder gerichtet und zeigt nichts anderes als einen hochkonzentrierten Musiker bei der Arbeit. Wie Auflegen der Zukunft geht, kann man hier aber auch gut sehen: Notebook + zwei Controller + Tablet. Passt alles in einen Rucksack. Von der Party ansich bekommt der Zuschauer relativ wenig mit. Nur am Ende der Aufnahme, bei der Zugabe, ist ein Handy-Film eingebaut: Die Kamera schaut dem DJ über die Schulter und gibt den Blick frei auf die Feiergemeinde, das Lichtwerk und den Ort des Geschehens.

Hier geht es zu den Fundstellen der Botschaft:
# Audio – Pole Folder @ Soundcloud
# Video –rnd92Tv @ YouTube

Übrigens "unser" Höhepunkt im Mix ist die „Last Night On Earth“ Sequenz von Kalden Bess. Alleine für diesen Moment lohnt es sich, das Filmchen einzuschalten … ab 1 Stunde 48 ff.

Für dieses Set spielt Pole Folder mit:
# Medium: Apple ProBook mit Abbleton Live
# Spur-Mixer: Xone K2 von Allen & Heath
# USB-Controller: „Launch Control“ von Novation
# Video-Controller: Apple iPad mit „Launch Pad App“ von Novation
# Club-Mixer: Pioneer DJM 900 nexus.

Damit zaubert er jenen Sound, der in die Zukunft weist (vgl. oben, Stichwort: Doping). Sein Label Reworck läutet das jedenfalls schon ein und veröffentlichte Ende März eine "Pole Folder Collection": 10 Titel, die im Laufe der Zeit „lose“ veröffentlicht wurden, finden darin ein würdiges zuhause und abwechslungsreiches Miteinander.

Sehr viel weniger steht hier. Zur Playlist geht es da.

07.04.2015 Prognachlese LXXXVI @ 04.04.15

Schwupps machten wir da weiter, wo wir vor 4 Wochen aufhörten: Beim Frönen der Schwarzmalerei. Kurz zurückgespult: In der letzten Sendung verbrachten wir den Abend mit einem schwarzen Herz. Waren zuerst Tanzen, dann Chillen. Und als es nach zwei Stunden heiß „zurück in die Anstalt“, war für uns die Nacht noch lange nicht vorbei. Hier knüpften wir an und erinnerten an ein Bild, das wir vor Jahren malten. Gehalten in Schwarz Moll..

Orientierung und Halt gab ein Zitat von David Lynch: „Schwarz hat Tiefe. Schwarz ist wie eine kleine Pforte. Man tritt ein, und weil es dahinter immer noch dunkel ist, setzt die Phantasie ein und vieles, was da drinnen vor sich geht, manifestiert sich. Man sieht das, wovor man Angst hat. Und das, was man liebt, wie in einem Traum."

Was wir ihm Dunkel sahen, darüber ging es nicht. Wir wollten es zum Klingen bringen. Und malten Euch bis 2 Uhr ein Bild von Tiefe, Dunkelheit, Schatten und Melancholie und jagten das direkt in Eure Box. Mit nahtlosen Pinselstrich, bei 120 BPM. Ab dann jedenfalls, als Deep & Groovy House Music lief. Das Vorspiel fiel etwas üppiger und anders aus. Aber das war eben nötig, um Schatten über Musik zu legen und die Pforte ins Schwarz von Progdorf zu öffnen. Was ihr drinnen gesehen habt, wißt nur ihr. Was ihr gehört habt, dagegen wir. Zur Playlist geht es hier. Es mehr steht dort.

09.03.2015 Prognachlese LXXXV @ 07.03.15

Wir verbrachten den Abend mit einem Schwarzen Herz. 120 Minuten Lulu Rouge. Zuerst gingen wir Tanzen. Deep Querbeet bei 122 BPM. Und dann - ab1 Uhr – begaben wir uns aufs Zimmer - schlossen die Tür, warfen die Anlage an oder setzten den Kopfhörer auf, machten es uns bequem, löschten das Licht und ließen tiefe Töne auf uns los. In Schwarz Moll. Dabei kamen auch Phasen vor, die ein bisschen monoton wirkten - aber das war nur der erste Anschein. Via Kopfhörer öffneten sich dagegen Soundwelten. Wer das „durchhielt“, der ward belohnt: Dann weitere Türen gingen auf, die noch tiefer ins Schwarz führten - und noch tiefer abgleiten ließen. Am Ende dann stand das Licht. Knips.

Etwas mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

10.02.2015 Prognachlese LXXXIV @ 07.02.15

So "schickten" wir Euch in den Karneval ....Zwar "nur" mit einer Konserve, da die Grippe unsere Redaktion niederstreckte. Es war Chris, der Chef vom Dienst beim Radio, der auf unseren Wunsch hin die "Kirschmondfahrt" auftrieb und pünktlich an den Start brachte. Merci beaucoup. Das ist Dienst am Hörer! Und immer wieder ein Genuß - diese Kirschmondfahrt. Sie ist übrigens auch im Programm unserer elektronischen Fußpflege bei Soundcloud. Mehr zur Kirschmondfahrt siehe Einträge unten 18.2.2013 und 10.7.2013. Zur Playlist geht es hier.

12.01.2015 Prognachlese LXXXIII @ 10.01.15

Neujahrsauftakt. Mit 120 Minuten non-stop Energie begingen wir mit Euch 2015. Wobei das bis zum Schluß noch gar nicht so sicher war: Denn Radio free FM Technikguru Frank signalisierte, daß es möglicherweise zu technischen Störungen kommen könnte. Hätte-hätte- Fahradkette?

Alles ging glatt und so konnten wir unfassliche Musik mit Euch teilen: Und zwar den Sound der Afterhour von "Zwischen unten und oben". Das Ohr geht zwar nach hinten (Ulmer Kulturnacht 2014), der Blick zielt aber nach vorn. Außerdem sind wir das Charlie schuldig. Etwas mehr steht hier.

15.12.2014 Prognachlese LXXXII @ 13.12.14

Ab Mitternacht zählte für 120 Minuten nochmals nur eines: "You are listening to Pole Folder." Dieses Mal gelang der packende 120-BPM-Trip durch das musikalische Wunderland des Belgiers. Begleitet wurden wir von Frau Schwerfuß-Leichtigkeit und Prof. Dr. Ohr Wurm. Wir empfahlen gute Boxen / Kopfhörer. Denn es gab Trüffel aus Brüssel. Zur Quelle geht es da.

16.11.2014 Prognachlese LXXXI @ 15.11.14

Die Freud´ ward groß - ach, sann nicht lang: 120 Minuten großartige Musik von und mit Pole Folder stand auf dem Programm. Doch aus bisher noch ungeklärten Umständen brach die Sendung nach 60 Minuten ab. Das "Gitarrengeschrubbe", das nach 1 Uhr folgte, hatte nichts mit unserer Gourmetschau zu tun. Schon gar nicht mit Pole Folder. Untersuchungsbericht folgt. Und die gute Nachricht dabei ist: In der nächsten Sendung fahren wir nochmals "Trüffel aus Brüssel" auf. Dann das volle Menü.

Zur Vorankündigung geht es hier. Zur Quelle geht es da.

20.10.2014 Prognachlese LXXX @ 18.10.14

Als um kurz nach Mittagnacht Klänge untypischer Saiteninstrumenten durch den Äther wipperten, hatte dennoch alles seine Richtigkeit: Denn in dieser Ausgabe lösten wir unser Geschenk für die Gitrarren-Jungs von „Variante: Unbekannte“ ein. Noch letzten Mittwoch beging die Redaktion auf Frequenz 102,6 Megaknarz ihre 500ste Sendung - und ab Mitternacht führten wir die Feierlichkeiten (inoffiziell) fort, reisten durch unsere Art von Musikwelt und präsentierten einen 120 Minuten „tribute“ non-stop Mix mit dem vielsagenden Titel: VU500XL. Wobei sich die erste Stunde nur streckenweise elektronisch und tanzbar gestaltete. Im Verlauf entwickelte sich der Sound eher in Richtung Downbeat, Deep & Chill. Streckenweise gar Ambient. Um in der zweiten Stunde dann umso härter und fordernder zur Sache zu gehen. Aber dennoch so zu enden, wie es begann. Mit Gitarre und Ticktackticktackicktack.

Kaum mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

12.10.2014 Soundcloud Update

Unser Profil bei Soundcloud wurde um einen schwindelerregenden Beitrag erweitert. Wir freuen uns "Pour Madame Shaggerak" mit Euch zu teilen. Siehe Eintrag vom 20. September 2014. Zum 31 Minuten Erlebnis geht es hier. Enjoy.

22.09.2014 Nachlese Kulturnacht @ 20.09.14

Zwischen unten und oben - Was für ein Sound! Was für Gedichte! Was für ein Licht! Was für Kissen! Was für Tänzer. Was für eine Nacht! BumBumBum all night. Und das mitten im Herzen einer lärmberuhigten Tempo-30-Zone. Hier keinerlei Beschwerden einzufahren, ist - gemessen an den lokalen Umständen zur lobbygetriebenen Verstillung der Innenstadt - ein Traum! Danke, liebe eastend people. Für Euch haben wir gerne den Bass gedrosselt ...

20.09.2014 Prognachlese LXXVIX @ 20.09.14

Ab Mitternacht spielten wir das Lied von der Vorfreude. Denn die Ulmer Kulturnacht 2014 stand vor der Tür und wir gewährten einen Vorab-Einblick in unser Programm @ Station 88: Zwischen unten und oben. Das bedeutete sechs Stunden Underground Dance Music liebevoll verfeinert mit Gedichten. Vorgetragen von Zaza Icks. Musikalisch eingebettet wurde dieses Segment von den Mixtapes „Pour Madame Shaggerak“ (Part I) und "Vom Verbotenen Tor“ (Reprise)(Part III).

Etwas mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

29.08.2014 Soundcloud Update

Unser Profil bei Soundcloud wir um zwei Tracks erweitert. Beide liegen uns schon länger am Underground Dance Music Herzen: Track 1 ist der Teil von "Eigentlich nicht", der die Sequenz mit Josh Robert Thompsons "Super Mario Anthologie" enthält. Und bei Track 2 haben wir uns an unsere Lieblingsnummer der Pet Shop Boys gewagt und sie (unter anderem) mit Dubfire gekreuzt. Enjoy.

24.08.2014 Prognachlese LXXVIII @ 23.08.14

Frisch aus dem Kabuff hatten wir eine Rarität dabei: Eine hübsche Sommerdepression. Die zu kultivierten war unsere Mission. Es herrschte drückende Schwere und Energie floß ins schwarze Loch. Dazu herrschte gebietsweise eitel Mondenschein ...

Noch ein Wort in eigener Sache: Unser 5 ½ Stunden Beitrag zur Ulmer Kulturnacht 2014 wächst und gedeit prächtig. Die Proben mit ZaZa Icks laufen gut. Am 20.September sind wir nicht nur heiß, sondern auch bereit – fürs Eastend!

Etwas mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

28.07.2014 Prognachlese LXXVII @ 26.07.14

Willkommen in unserem Wohnzimmer – Welcome to our den – so hatten wir die Sendung überschrieben und Euch in Empfang genommen. Ohne Umschweife kamen wir zur Sache und schwärmten Euch was von der Musik vor, die wir seit Tagen non-stop hören: Den 2014er Promo Mix von „Pleasurekraft“.

Und mit dem dazugehörigen Beipackzettel machten wir Euch auch gleich und vorneweg bekannt. Denn das schwedisch / amerikanische Duo hat für diese atemberaubenden 135 Minuten eine (augenzwinkernde) Gebrauchsanweisung mitgeliefert, die es aber durchaus ernstzunehmen gilt. Etwa den Hinweis, daß diese Musik unbedingt mit anständigen Boxen oder Kopfhörern gehört sein will. Nur dann stellen sich die (positiven) Nebenwirkungen ein …Was wir übrigens herzlich bestätigen können: Denn der Bassbereich ist unheimlich subtil und braucht entsprechende Pflege und Beachtung. Probiert es aus, es ist es wert!

Pleasurekraft hat diesen „Not An Essential Mix“ nebst Beipackzettel bei Soundcloud eingekippt, und dort zum Download freigegeben. Hier geht´s zur Fundstelle, die von den Hörern gefeiert wird. Über die Playlist wird im Posting-Bereich des Tracks diskutiert. Wir halten ein Auge mit drauf.

Etwas mehr steht auch noch hier.

Zum aktuellen Stand des Projekts „Ulmer Kulturnacht 2014“ gab es auch was zu berichten. Und zwar über die stimmliche Verstärkung durch Zaza Icks. Sie wird zu tiefgehender Musik Worte mit Tiefgang finden. Ihre Stimmlage ist übrigens: Alt. Wir können es kaum erwarten …

18.07.2014 Update @ Ulmer Kulturnacht 2014

Der Beitrag zur Ulmer Kulturnacht 2014 ("Zwischen unten und oben") konkretisiert sich mehr und mehr. Zudem ist es mittlerweile amtlich: Wir bespielen für mindestens 5 1/2 Stunden das Ulmer Eastend. Und mit Eastend meinen wir König-Wilhelm-Straße – Hausnummer 16 – dort, wo das Atelier Kissenfreude residiert. Dieser Ort wird für diese Nacht in einen Club transformiert. In einen Club für Underground Dance Music. Und den Ton dazu geben wir an. Progdorf feat. ZaZa Icks - ein Live-Act direkt aus dem Hinterzimmer. Dazu Licht und Visuals, extraordinäre Kissen und verwunschene Getränke aus der Dose. Das wird hübsch.

Weitere Details folgen.

30.06.2014 Prognachlese LXXVI @ 28.06.14

Wurde mal wieder Zeit für einen stattlichen Flashback und den hatten wir mit „Deep Tremsbüttel“ im Gepäck. Wir reisten quer durchs House Genre – der Tempomat zeigte +/- 121 BPM. Und am liebsten hielten wir uns in tiefen Gewässern auf - Tendenz stürmisch bis harsch und gebietsweise trübe.

Orientierung gab uns das HiHat, das wir für diese Session etwas überbetonten: Es war der Herzschlag dieser Session - und damit erinnerten wir an Frank Schirrmacher. Seines ist leider stehengeblieben. Der Tag, als Schi. starb, war kein guter Tag. Nicht so sehr für die elektronische Tanzmusik, sondern für das deutschsprachige Feuilleton. Ein großer genialer Geist ist von uns gegangen. Viel zu früh.

Die Aufgabe seines journalistischen Lebens sei es gewesen, - so schrieb es Günther Nonnenmacher im Nachruf – „die von C.P. Snow sogenannten „zwei Kulturen“ zusammenzuführen: auf der einen Seite die Naturwissenschaften – die Geisteswissenschaften auf der anderen. Die Kluft zwischen beiden zu überbrücken, weil sie, um der Freiheit des Menschen willen, zusammengehören und sich gegenseitig befruchten und kontrollieren müssen“ - das trieb ihn an. Und wir möchten ihm ausdrücklich dafür danken, daß er die Google-Debatte auf die Bühne seines Feuilletons holte – eine Debatte über digitale Welten, digitale Demokratie, Cyberspace Monopolisten, Datenenteignung und Informationskapitalismus. Martin Schulz eröffnete sie am 6. Februar 2014 mit dem Artikel „Warum wir jetzt kämpfen müssen“. Seit dem wissen wir: Geschäfte mit der Realität sind die neuen Schürfrechte und das Internet ist die Schaufel. Danke dafür. Ihm zu ehren liessen wir die Glocken läuten und betonten das HiHat mehr als üblich. Man lebt nur einmal. Flashback hin oder her.

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13.06.2014 Progdorf @ Ulmer Kulturnacht 2014

Wir nehmen Teil an der Ulmer Kulturnacht 2014 und laden am 20.9.2014 zur elektronischen Fußpflege in die KöWi16: Denn Kissenfreude zeigt sich in einem anderen Licht. Es transformiert das Atelier in ein Tanzlokal, das sich an Liebhaber feiner Underground Dance Music richtet. Aber nicht nur. Dekoriert mit Kissenkunst aus dem Hinterzimmer und umhaucht von Visuals entsteht ein Ort, der zum Verweilen einlädt, aber zum Tanz bittet.

Details folgen.

05.06.2014 Prognachlese LXXV @ 31.05.14

Es war ein guter Tag für die elektronische Tanzmusik. Für die 75ste Ausgabe hatten wir uns wahrlich ins Zeug gelegt und prächtige Musik ausgewählt: Elektronische Tanzmusik vom Feinsten – serviert in zwei Akten.

Im ersten Akt sendeten wir Deepgasm. Unsere Top-12-Tracks des Augenblicks zerlegt und zusammengesetz. Eine tiefe Welle, Sog inklusive - gesurft bei 120 BPM.

Für den zweiten Akt erhöhten wir das Tempo auf 124 BPM und baten dann einen Herrn ans Pult, den wir schon seit einigen Jahren wohlwollend begleiten: Er kommt aus Deutschland, mischt mindestens seit dem Millennium mit, legt primär Hand an Fremderleut`s Mukke und wenn er damit fertig ist, steht da dann ganz schlicht und ergreifend: „Van Bellen Remix“. Van Bellen ist seinem Sound über die Jahre einigermaßen treu geblieben. Sein Tun als Musiker ist zu einer Art Stempel für Tiefe geworden – dort wo van Bellen draufsteht, ist auch van Bellen drin und Taucherschuhe sind angebracht.

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05.05.2014 Prognachlese LXXIV @ 03.05.14

Den schönen Monat Mai begingen wir mit einer Verschnaufpause: Der Tanz in den Mai war abgehottet, der Brückentag zwischen den Fingern zerronnen und die Musiknacht stand bevor - Stichwort „Kneipenfestival in der City“ - Grund genug für uns diese Gelegenheit zu nutzen und einen Contra-Punkt zu setzen. Wir justierten den Tempomat bei 123,2 BPM und kredenzten Vibes für den Mai aus dem Plattenkoffer eines Mannes, den wir schon seit Jahren begleiten und spielen –– mit ihm eröffneten wir unsere "Donau-Festival"-Ausgabe „Deep Dirty Donau“, er war vertreten in „Untröstlich“, „Eigentlich nicht“ und „Vom Verbotenen Tor“ und seinem Album „Time“ widmeten wir ein eignes Segment. die Rede ist von Amirali Shahrestani – dem Liebhaber elektronischer Tanzmusik besser bekannt als Amirali.

Besagter Amirali veröffentlichte einen bemerkenswerten DJ-Mix-Mitschnitt, den wir mit Euch teilen wollten. Wir spielten Auszüge seines Gigs vom 1.3. 2014 im Berliner Club Watergate. Und der geneigte Hörer konnte es sich auf dem Sofa bequem machen, mitswingen, lauschen und geniessen - als Mr. Shahrestani den Lärm schluckte.

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12.04.2014 Beatport & Soundcloud Update

Im Doppelpack haben wir unsere Progdorf Profile bei www.beatport.com und www.soundcloud.com mit zwei Sequenzen aus "(The Great) Handaufleger" aktualisiert. Enjoy.

07.04.2014 Prognachlese LXXIII @ 05.04.14

Dieses Mal boten wir Ringelpiez mit Anfassen der besonderen Art: Der Hörer kam in Berührung mit handverlesener und handgemixter elektronischer Tanzmusik, konnte die Finger bei 118 BPM schnippen lassen und lauschen, was „(The Great) Handaufleger“ 120 Minuten lang nonstop aus dem Ärmel schüttelte: Wohljustiertes von 2014 bis 1987 – Feingedrosseltes zwischen Elektro & TechHouse –extraordinär & deep zum Einstieg - fesselnd und funky im Mittelteil - weich und verträumt zum Ausklang.

Ja,ja - the Great Handaufleger. In Anlehnung an Farrokh Bulsaras Interpretation von "The Great Pretender" texteten wir für die Moderation und sangen in der Extended Version:

"Oh yes I'm the great handaufleger
handaufleging I'm doing well
my beat is such / I mix too much / I go deep - monsieur, mademoiselle

and yes I'm the great handaufleger
I´m gonna do it and do it again
my flow is so / two hours are so / damn short / you´ll tease me with a ten

... (übrsprungen) ...

Oh yes I'm the great handaufleger
I`m like a search engine for your soul
let me explore, this heart or hole
see the playlist, it´s right on site
on Monday @ progdorf
good night." (Text: Jörg Graßdorf)

Etwas mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

11.03.2014 Prognachlese LXXII @ 08.03.14

Bei einer Musiksendung erwartet der ein oder andere sicherlich mal "Heiße Ohren". Wir halten nix davon. Weil a) das Wortspiel doch etwas mau ist und b) es einen landläufigen Schabernack beschreibt, der von außen mechanisch auf etwas einwirkt. Reverse! Wir peilen das Gegenteil an und bauen auf Kräfte, die anders wirken - die von Innen kommen. "Heiße Augen" ist sowas, was von Innen kommt - es sei denn Zwiebel, Teresa O. oder Pfefferspray wäre im Spiel ....

Für "Heiße Augen" jagten wir eine erquickliche Bankbreite elektronischer Tanzmusik in den Kanal: Deep House, Tech House, Minimal, Elektro, 808 Retro. Alles sehr „deep“ gehalten. Aber auch melodisch. Es wurde viel gesungen, der Sound fiel zu Beginn etwas strenger aus, bohrte sich dann aber zielstrebig durch unterschiedlichste Nischen und verwob diese flockig bei aberwitzigen 116 BPM - darauf getrimmt um zu grooven, zu treiben und zu gleich zu entspannen.

Wir gedachten auf unsere Weise dem verstorbenen Trio-Gitarristen Gert Franz Alexander "Kralle" Krawinkel und rundeten 120 Minuten Innerei mit ca. 4.000 bedeutsamen Pfeifen ab, die uns am Herzen liegen. Kurz: Wir priesen die renovierte Orgel der Ulmer Pauluskirche an: Erbaut 1910 von den Gebrüder Link und kürzlich nach gründlicher Sanierung wiedereingeweiht. Diese Orgel ist nicht nur ein Kulturdenkmal, sondern auch ein Musikinstrument, daß seines gleichen sucht. Entspricht ihr spätromantischer Klang doch eher dem Gehör anglophoner Kulturkreise. Und seit der Renovierung 2013 tritt das grandios zu Tage. Die Orgelkonzerte zur Wiedereinweihung führten wunderbar vor Ohren, was für Klangwelten dieses Instrument erschaffen kann.

Wessen Herz für die elektronische Musik schlägt, kann daran teilhaben, entweder: die weiteren Orgelkonzerte in der Pauluskirche besuchen, oder eine Patenschaft für eine Pfeife übernehmen. Wer also schon immer mal ein D oder ein B kaufen wollte, kann und sollte das tun.

Etwas mehr steht hier, zur Playlist geht es da.

18.02.2014 Soundcloud Update

Im Doppelpack haben wir unser Progdorf Profil bei www.soundcloud.com mit zwei Sequenzen aus "(Warmwerd-) Musik für nimmersatte Silenen" aktualisiert. Vertonter Geschlechterkampf in zwei (T)Akten in House Music @ 122 BPM. Enjoy.

10.02.2014 Prognachlese LXXI @ 08.02.14

Die 71. Schicht geriet uns mächtig elektronisch. "My Favorite Robot" hatten wir das Schätzchen getauft und das aus nicht nur einem Grund. Silcherlich & primär des Haupt-Acts wegen: Einem Live-Mitschnitt vom DJ-Gig des kanadischen Trios „My Favorite Robot“. Aufgenommen bei der Release-Party ihres Albums „Atomic Age“ in der „Society of Arts and Technology“ in Montreal (Ende September 2013) und veröffentlicht von "BPM Podcast" als Referenz für den MFR-Gig @ BPM 2014 (Januar 2014). Und zum Warm-Up auf soooooo viel Synthie und Elektronik-Beats schoben wir einen gediegenen Elektro Mix davor. Bei 116 BPM konntet ihr so richtig auftauen ... und Geoffrey Petersons Augen besorgten euch dann den Rest. "What the hell? Balls!" Was wir damit meinen seht ihr hier, zur Playlist geht es da.

14.01.2014 Prognachlese LXX @ 11.01.14

In dieser Ausgabe setzten wir das Thema Dionysos fort und kündigten zwei schöne Stunden mit Warmwerdmusik für nimmersatte Silenen an. Hatten wir im Dezember den Soundtrack zum Traum besinnungsloser Mänaden im Gepäck, ging es in unserer 70. Show um die Gegenseite - den Silenen. Wer schon immer Mal hören wollte, wie es klingt, wenn lüsterne Tunichtgute auf die Pirsch gehen war exzellent aufgehoben. In vier Akten vertonten wir bei 122 BPM den Geschlechterkampf mit House Music: Deep & groovy, progressiv und tendenziell grob, aber dennoch geschmeidig und harmonisch. Schwamm streckenweise sogar auf Wein und hatte ein „Happy End“. Etwas mehr steht da. Zur Playlist geht es hier.

16.12.2013 Prognachlese LXIX @ 14.12.13

Für diese Ausgabe kündigten wir Runterkomm-Musik für besinnungslose Mänaden an. Keine Bange, Mänaden sind keine neue Randgruppe, sondern sind mythische Gefährtinnen des Dionysos. Und Dionysos ist kein neues fancy Label aus Griechenland, sondern eine faszinierende antike Gottheit. Er stand für den Reiz der Grenzüberschreitung, für Tod und Auferstehung, für das Unheimliche, für das Wilde. Dionysos ist der Gott der Fruchtbarkeit, aber auch der Gott der dem Menschen den Wein brachte, er ist der Gott der Freude und des Rausches.

Dionysos war der einzige der Götter Griechenlands, dem ein Gefolge zugeordnet war. Seine Begleiter und Begleiterinnen wurden zu Repräsentanten, die seine Macht signalisierten.
Das männliche Gefolge bestand aus zahlreichen Naturdämonen, wie Satyrn und Silene. Das waren merkwürdige Mischwesen, halb Mensch, halb Tier, mal mit Pferdeohren, oder Eselsohren, mal mit Pferdeschwänzen, oder Bockfüssen – es waren ganz wilde Gesellen, sie trieben ziemlich viel Unfug, stets sexuell erregt & dämonisch triebhaft und vom Wein im Grunde dauerdicht. Chaotisch und unbeherrscht. Wild und lüstern. Agenten des Trieblebens.

Für die weiblichen Wesen im Gefolge des Dionysos war das durchaus heikel – sollen es doch durch und durch verlockende Geschöpfe gewesen sein. Der Schwarm von Begleiterinnen bestand aus Nymphen - dass sind weibliche Naturdämonen - und aus Mänaden - das sind seine mythischen und menschlichen Verehrerinnen - also Bürgerfrauen, die sich im Dienst für Dionysos zusammengeschlossen hatten.

Diese Mänaden fanden sich im Schwärmen zusammen, sie zogen nachts durchs Gebirge, tanzten & musizierten entfesselt im Dienst für ihren Gott, Dionysos, der ihnen dabei erschien – rissen sich in der Ekstase die Kleider vom Leib und er ergriff von ihnen Besitz. So tanzten sie bis zur Erschöpfung. Sanken zu Boden und fielen unvermittelt in den Schlaf. Der Trancezustand, erzeugt durch den wilden Tanz, schlug nun um in Bewußtlosigkeit. Und im Schlaf der Mänaden klang dann das göttliche Erlebnis aus ....

Und hier – just hier setzten wir ein. Das Fest ist gefeiert. Das Beste ist um. Tanz und Raserei sind vorbei. Die Silenen lassen ab. Die Akteure liegen entkräftet im Gras. Und wir – wir lieferten bis 2 Uhr den Soundtrack dazu - Musik für besinnungslose Mänaden - Musik, die den Flashback in elektronische Watte verpackte und aufrecht erhält.

Inspiriert wurde diese Sendung durch die fabelhafte Ausstellung „Dionysos. Rausch und Ekstase“ die aktuell im Bucerius Kunst Forum in Hamburg gezeigt wird. Die Ausstellung präsentiert die lebenspralle , ausgelassene Sphäre des antiken Weingotts – sie widmet sich der faszinierenden Bilderwelt und Ausdrucksformen des Dionysos: Der Kurator Michael Philipp hat mehr als 100 Exponate aus 25 Jahrhunderten auf einen Ort mit zwei Etagen vereint - Skulpturen, Reliefs, Vasenmalerei, Kupferstiche, Zeichnungen und Gemälde. Absolut sehenswert. Wer also „über die Tage“ oder den anstehenden Monatswechsel in Hamburg weilen sollte, dem lege ich diese Schau sehr ans Herz. Sie läuft noch bis zum 12. Januar im Bucerius. Danach geht es der Elbe nach – nämlich nach Dresden. Ins hübsche Elb-Florenz. Und das ist in der Tat eine Reise wert – die sanieren und restaurieren dort wie die irren – toll was da wiederentsteht oder gerettet wird. Und wer das auch nicht schaffen sollte, dem sei der Katalog zur Schau ans Herz gelegt: Er ist im Hirner Verlag erschienen und seine 1,4 KG kosten gerade mal 29 € … für das, was da alle darin zu finden ist, sehr nicy pricy. Zur Playlist geht es hier. Etwas mehr steht da.

11.12.2013 Soundcloud Update

Alles für das Datum? Für 11.12.13 haben wir unser Progdorf Profil bei www.soundcloud.com mit einer Sequenz aus "Eigentlich nicht" aktualisiert. Elektronischer Pseudo-Retro bei 118 BPM. Enjoy.

19.11.2013 Prognachlese LXVIII @ 16.11.13

Wir haben da weitergemacht, wo wir das letzte Mal aufgehört hatten: Mit Tanzschulenmusik. Wobei wir es in diesen 120 Minuten etwas auf die Spitze trieben und eigentlich sagen sollten: "Musik für kecke Tanzschulen" oder "Music for sassy dancing Schools". Das trifft es eher. Denn immerhin war ja 5K im Haus ... Hurrah!. Weshalb wir aber auch - leider, leider, ausnahmsweise - mit keiner nachvollziehbaren Playlist dienen können. Zum Fragment geht es hier. Etwas mehr steht da.

04.11.2013 Beatport & Soundcloud Update

Wir haben unser Progdorf Profil bei www.beatport.com und www.soundcloud.com mit einer Sequenz aus "Untröstlich" aktualisiert. Förmlich erweitert um 32 Minuten melancholische elektronische 120 BPM. Noch konkreter? Die Titel ## 07 bis 13 der Playlist von Ausgabe #66 stehen zum Nachhören und für den Einkaufskorb bereit. Enjoy.

21.10.2013 Prognachlese LXVII @ 19.10.13

Eigentlich wollten wir diese Sendung nicht mit melodischem Elektro eröffnen. Eigentlich wollten wir durchaus die geniale „Super Mario Anthologie“ von JRT mit Euch teilen, aber irgendwie auch nicht (wegen Speziell und so). Eigentlich wollten wir keine Auszüge von der CD spielen, die wir kürzlich zum zweiten Mal kauften, weil sich im ersten Exemplar nach 20 Jahren ein Kratzer eingekratzt hatte. Und eigentlich hätten wir es uns nicht träumen lassen, im Jahre des Herrn 2013 eine Sendung mit Liza Minelli zu beenden. Aber was ist schon „eigentlich“? Fuck it - meinen wir. Zur Playlist geht hier. Etwas mehr steht da.

24.09.2013 Beatport & Soundcloud Update

Wir haben unser Progdorf Profil bei www.beatport.com und www.soundcloud.com mit einer weiteren Sequenz "Vom Verbotenen Tor" aktualisiert. Klarer Höhepunkt dieses zweiten Teils von Ausgabe #65 ist die Phase um Marion Hoffstadts (feat. HRRSN) brillianter Nummer "Once Again". Herzzereissend schön. Sofort kaufen!

23.09.2013 Prognachlese LXVI @ 21.09.13

Macht Euch auf was gefasst - hatten wir zur 66stigste Ausgabe geraten. Denn es war "untröstlich" ... Entsprechend präsentierten wir düstere & getriebene Musik, primär House Genre, aber sehr elektronisch und melodisch. Und wo nicht gesungen wurde, sorgten wir dafür. Die Schose eröffneten wir mit einer "Heroin-Nummer" von Depeche Mode, um dann irgendwann gefühlvoll in die Welt des 4/4-Takts zu schwenken und zu zeigen, wie untröstlich House sein kann. Das Cleanex am Ausgang reichte übrigens Annie Lennox. Zur Playlist, die auch die Geschichte dieser Untröstlichkeit erzählt, geht es hier. Etwas mehr steht da.

13.09.2013 Top Mix # 17 @ Beatport

Schöner Freitag der 13ste: Unserer Beitrag "Vom Verbotenen Tor (1)" hat es beim "Top Mix" von Beatport auf Platz 17 geschafft. Hell, yeah!

26.08.2013 Beatport & Soundcloud Update

Wir haben unser Progdorf Profil bei www.beatport.com und www.soundcloud.com mit einer Sequenz "Vom Verbotenen Tor" aktualisiert. Passend zur 65igsten Ausgabe nahmen wir das Thema dankend auf und erzählten eben jene Geschichte - vom Verbotenen Tor. Deep & groovy. Die ersten 62 Minuten erwarten Euch zum Nachhören oder an der Kasse. Enjoy.

25.08.2013 Prognachlese LXV @ 24.08.13

Für diese 65ste Ausgabe hatten wir ganz was schönes gebastelt: Wir nannten es "Vom Verbotenen Tor" - und spielten nicht nur davon, sondern öffneten es auch für Euch. Wir nahmen Euch mit auf einen Streifzug in eine Welt der düsteren & gefühlvollen Underground Dance Music. In eine Welt, in der 120 BPM herrschen und Dinge sich verbinden. Den Mix selbst findet ihr zum Nachhören (auszugsweise) bei beatport.com - dort in der Rubrik "Mixes" oder "DJs" - sucht dort nach dem Naheliegenden, sucht nach Progdorf. Zur Playlist geht es hier. Etwas mehr steht da.

03.08.2013 Prognachlese LXIV @ 27.07.13

In dieser Ausgabe changierten wir zwischen hochgerüstetem Indie und gedämmtem Tech House, zwischen Dark und Deep, zwischen Retro und Elsewhere und gaben ein paar Kostenproben von dem zum Besten, was Pole Folder so gerade treibt. Playlist? Leider keine.

10.07.2013 Beatport & Soundcloud Update

Wir haben unser Progdorf Profil bei www.beatport.com und www.soundcloud.com mit einer Sequenz aus der "Kirschmondfahrt" aktualisiert. Bei 125 BPM treiben wir tiefe und groovende Underground Dance Music vor uns her - und Euch dort hin, wo der Kirschmond wohnt. Ab sofort stehen Euch 79 Minuten der Ausgabe #58 zum Nachhören und zum Erwerb bereit. Enjoy.

02.07.2013 Prognachlese LXIII @ 29.06.13

In dieser Ausgabe blieben wir nochmals grob. Wir veranstalteten eine Pingpong-Session zwischen gebrochenen Beats und 4/4-Tak. Zwischen ElectroFunk und TechHouse. Doch gleich wie aggressiv das Originalmaterial konzipiert war, bei 122,4 BPM wurde Groove zur Substanz.

Und auch für die Freunde des Samplings war es noch nicht zu spät. Denn wir diskutierten Bruno Kramms Feuilleton Beitrag "Und an Kreativität denkt mal wieder niemand?", der am 11. Mai 2013 in der FAZ zu lesen war. Darin beschrieb Kramm eine BGH-Entscheidung zum Urheberrecht (Setlur vs. Kraftwerk - Metall auf Metall II) mit den Worten: „Es würgt Kreativität nicht nur ab, es enteignet eine ganze Generation und ihre Musikkultur.“ Und wir konnten Moses Pelham nur damit trösten, daß ihm höchstrichterlich beschieden wurde, ein "durchschnittlich ausgestatteter und befähigter Musikproduzent" zu sein. Das Lob kann er sich ins Studio über die Tür hängen, bringen tut es in der Sache aber ernst einmal wenig. Aber es gibt auch Chancen. Pelham wird Revision einlegen.

23.06.2013 Top Mix # 15 @ Beatport

Unserer Beitrag "Schwarzmalerei" hat es beim "Top Mix" von Beatport auf Platz 15 geschafft. Hell, yeah!

17.06.2013 Beatport & Soundcloud Update

Wir haben unser Progdorf Profil bei www.beatport.com und www.soundcloud.com mit einer Sequenz aus "Schwarzmalerei" aktualisiert. Dieser Mix ist etwas besonders: 53 Minuten tiefe, dunkle, groovende Underground Dance Music. Jörg Graßdorf malt derart gelungen schwarz, daß er sich beidhändig auf die eigenen Schultern klopfen kann. Obwohl es ums Intro etwas schade ist - es war zu schön, um im Archiv zu enden. Aber wir achten das Copyright. Bleiben aber dran ...

16.06.2013 Doch Show @ 01.06.13

Wie wir heute erfahren haben, ging die Sendung doch vom Stapel. Allerdings fehlten die ersten sechs Minuten, weil die Redaktion vor uns überzog. Weil wir nur ganze Sachen machen, halten wir am Plan fest und sagen "Play it again, Sam." Aber mit Variationen.

Deshalb also am 29. Juni 2013: "Metall auf Metall III (reprise)".

03.06.2013 No-show @ 01.06.13

Aufgrund technischer Probleme @ Radio free FM wurde nicht die 62. Ausgabe von Progdorf gesendet, sondern was völlig anderes. Die nicht ausgestrahlte Sendung hatten wir „Metall auf Metall (III)“ getauft und versprochen, Rhythmen, Regeln und das Schweigen zu brechen. Aber keine Taktstöcke. Den Beweis konnten wir leider nicht erbringen. Wir bitten um Verständnis.

Bei nächster Gelegenheit holen wir es aber nach - also am 29. Juni 2013.

14.05.2013 Progdorf @ Beatport

Seit heute sind wir mit Mixes & Charts bei Beatport vertreten. Den Auftakt machen wir mit "Dark horse" - andernorts auch bekannt unter "Deep Vienna". Geniesse "69 minutes of deep, melodic & groovy Underground Dance Music " und klicke hier.

05.05.2013 Prognachlese LXI @ 04.05.13

Wir liessen es uns nicht nehmen, den gekommenen Mai noch herzlichst zu begrüssen. Hielten Springbreak ab. Dazu mutierten wir zu „Randy Radio“. Mixten schönen Vocal House gegen Deep & Progressive House und als Resultat wummerte feinster Club House Sound aus den Boxen. Gesungen wurde auch viel. Potentielle Ohrwürmer inkludiert. Und überhaupt: Ob Schubert an der 5ten Strophe („Und find ich keine Herberg … „) von „Der Mai ist gekommen“ seine Freude gehabt hätte? Wer hat die erste Strophe (U.S.) verstanden? Weimar feiert van de Velde – wir waren dabei und sprachen davon. Verpasst nicht das Staunen um den Alleskünstler. Details zu HvdV stehen hier. Der Teaser zur Sendung da. Die Playlist dort.

09.04.2013 Prognachlese LX @ 06.04.13

In dieser Ausgabe frönten wir ausführlich der Schwarzmalerei. Musikalisch gesehen, malten wir für 120 Minuten ein Bild aus Schwarz. David Lynch hat über Schwarz gesagt: „Schwarz hat Tiefe. Schwarz ist wie eine kleine Pforte. Man tritt ein, und weil es dahinter immer noch dunkel ist, setzt die Phantasie ein und vieles, was da drinnen vor sich geht, manifestiert sich. Man sieht das, wovor man Angst hat. Und das, was man liebt, wie in einem Traum." Und was wir im Dunkel sehen, das wollen wir zum Klingen bringen.Zunächst 20 Minuten Mondmission, gefolgt von 100 Minuten Deep & Groovy House Tunes. Für die Stärke des Pinselstrichs wählten wir 120 BPM. Die Playlist zur Show hängt hier. Etwas mehr steht hier da.

13.03.2013 Prognachlese LIX @ 09.03.13

Kurz und schmerzlos: "Profound Sigh". So natten wir das, war wir spielten. War ganz hübsch. Zur Playlist geht es da.

18.02.2013 Prognachlese LVIII @ 09.02.13

Wir fuhren dorthin wo der Kirschmond wohnt. Obwohl dies ausdrücklich keine Sendung aus der Edition „Faschixx“ war. Ganz im Gegenteil. Denn es trat ein Prinz auf, der anbot, Euch für 120 Minuten in seinen Bann zu ziehen. Mit Untergrundtanzmusik. Deep & Groovy. Mit Tiefe, Seele und Zappelphilip. 125 BPM. Stereo. Etwas mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

18.01.2013 Prognachlese LVII @ 12.01.13

Ab Mitternacht machten wir so weiter, wie wir in 2012 aufgehört haben: Mit geschmeidiger Untergrundtanzmusik. Mit Tiefe, Seele und Substanz. Bei 126 BPM. In Stereo. Etwas mehr steht hier. Zur Playlist geht es da. Denn es geht auch anders: Geschmeidige 13.

17.12.2012 Prognachlese LVI @ 15.12.12

Es galt, Spielschulden zu begleichen! Mit Gefühl, Tiefe und Beat. Aber nicht nur deshalb baten wir um Ruhe und luden ein, in unsere Oase der Gelassenheit einzutreten. Etwas mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

19.11.2012 Prognachlese LV @ 17.11.12

Wir beschäftigten uns mit dem Streit um die GEMA Tariferhöhung für Diskotheken und Tanzveransaltungen. Dazu spielten wir Musik, die uns ans elrow (Row14, Barcelona) erinnert.

Weitere Informationen zum Tarifstreit:

Literatur: FAZ, Zeit, Lothar Scholz: GEMA, GVL & KSK (PPV Medien)

pro GEMA: Argumentationshilfe

contra GEMA: Dehoga, Kultur-Retten.de, Petition

21.10.2012 Prognachlese @ 20.10.12

What the hell: Die erste Sendung nach der Umstellung auf den neuen Zyklus "alle vier Wochen" - und die geht schief. No show! Nicht mal Backup aus der Konserve. Unglückliche Verkettung von Umständen. Das ist uns noch nie passiert. Sorry dafür - Details gerne persönlich. Am 17.November machen wir es wieder wett. Hell, yeah!

05.10.2012 Zyklus @ free FM

Wie in der letzten Sendung angekündigt, wechseln wir den Sendezyklus von „14-tägig“ auf „alle 4 Wochen“. Der Programmrat von freeFM hat zugestimmt. Die nächste Sendung jagen wir also am 20. Oktober über den Äther.

30.09.2012 Prognachlese LIV @ 22.09.12

Diese Ausgabe fiel anders aus als gedacht. Statt Dubfire & Carlo Lio @ Elrow (Barcelona)gab es ein sehr breites Spektrum von clubby Music aus dem Stall, in dem beide aufgetreten sind. The Sound of Elrow: Funky, Techy, Deeeeep & bassoptimiert - als erweiterter Warm-up. Und auch sonst haben wir Neuerungen: Denn ab sofort wollen wir den Sendezyklus wechseln: von "14-tägig" auf "alle 4 Wochen". Vorbehaltlich der Zustimmung des freeFM-Programmrats wäre dann die nächste Sendung am 20.Oktrober. Zur nicht vorliegenden Playlist geht es hier.

15.09.2012 Prognachlese LIII @ 08.09.12

Handselektiertes hatten wir dabei und nannten es "Eins, Zwei und Drei". Wir begannen soft mit Suicide Elektro, steigerten uns mit Pole Folder hoch in die Kategorie von Musik, die den Abend bestimmen sollte: Clubgenuß aus Barcelona. Mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

30.08.2012 Prognachlese LII @ 25.08.12

Wir hielten es weiterhin mit Wilhelm Busch (vergleiche unten 13.8.12). Allerdings orientierten wir uns dabei sehr an den Hörern, die "Deep Vienna" "fantastisch" fanden. In der Tat ist der Mix / die Show zu schön, um nur einmal gespielt zu werden. Zur Playlist geht es da.

13.08.2012 Prognachlese LI @ 11.08.12

Wir hielten es mit Wilhelm Busch (".... Und wovon sie besonders schwärmt // Wenn er wieder aufgewärmt") und boten "Long Acting Neuroleptic" als Reprise aus der Mikro an. Zur Speisekarte geht es hier.

31.07.2012 Prognachlese L @ 28.07.12

It´s the beat that matters - Das ist Teil unserer Philosophie. Hell, yeah! Und in der 50zigsten Sendung erinnern wir an das Credo mit reichlich Deep & Tech House. Etwas mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

17.07.2012 Prognachlese XLIX @ 14.07.12

Kurzentschlossen sind wir auf den Donaufest-Zug aufgesprungen und surften im Schattenprogramm des Programms auf House Wellen, die wir prägnant umschrieben als: Deep und Dirty. Mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

10.07.2012 Prognachlese XLVIII @ 30.06.12

Mit "Lazy Orleska" hatten wir ein seltenes Stelldichein im Programm. Denn der Sound dazu wurde zusammengezimmert von Hassan Lembeck und Trevor Galazkiewicz. Obwohl sich beide vom Wesen her eher wie Anode und Kathode gleichen, schafften sie es, ein gemeinsames 120 minütiges Wechselbad einzulassen, das zwischen den House Variationen Deep – Elektro – Minimal- Tech hin und her schwappte. Mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

22.06.2012 Prognachlese XLVII @ 16.06.12

Diese Ausgabe war nix für lahme Glieder. Mit Progressive House, Deep House und Tech House ging es hart, aber herzlich ins Wochenende. 130 BPM. Rhythmus und Tiefe - non-stop. Die Sendung war auch all denjenigen gewidmet, die es an jenem Wochenende nicht nach Barcelona geschafft hatten zum ohrerquickenden Overkill: „Sonar“, „Off Sonar“ und „East Ender. Mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

05.06.2012 Prognachlese XLVI @ 02.06.12

Wir spielten Elektro House der Variation chill & deep, die dennoch den Drang nach vorne verspürt und gegen später auch mal härter / gröber wurde. Auch wenn wir es "Versackstelle" tauften, galt trotzdem: "Schreien ist uncool!". Mehr steht hier. Die Playlist zur Sendung kann hier nachgelesen werden.

22.05.2012 Prognachlese XLV @ 19.05.12

Diese Ausgabe tauften wir „Deep Vienna“. Es war eine Ode auf Wien. Denn wir sind dort gewesen. Und wie das geklungen hat, davon berichtete die 45ste Ausgabe von Progdorf. Mit elektronischer Tanzmusik der Variante „Deep“ und „Awesome“ ging es in die Nacht und ins Wochenende. Und für 1 Uhr 10 hatte sich ein „Flashback“ angekündigt. Eine Ode an das Schöne. Eine Ode an die Kunst. Mehr steht hier (incl. Bildmaterial zum Flashback). Zur Playlist incl. Dank geht es da.

07.05.2012 Prognachlese XLIV @ 05.05.12

Zum "Manz in den Tai" hatten wir gebeten und dazu noch ein kleines Gedicht gedichtet. Mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

24.04.2012 Prognachlese XLIII @ 21.04.12

Wir ritten den ungezogenen Löwen, der auf den Namen "Naughty Donkey" parriert, und nannten es La Belle et la Bête. Mehr steht hier. Die Playlist zum Schwanzwedeln hängt da..

09.04.2012 Prognachlese XLII @ 07.04.12

Unsere feierliche Osterbotschaft war intensiv, einprägsam, kurz und "schmerzlos": Out of the box ... Details stehen hier. Zur Playlist geht es da.

26.03.2012 Prognachlese XLI @ 24.03.12

Everything is nice, when you do it twice: Deep Duhnen - encore une fois. Und dies Mal hat alles geklappt. Kein fremdverursachtes Sendeloch. Details stehen hier. Zur Playlist geht es da.

12.03.2012 Prognachlese XL @ 10.03.12

Für Deep Duhnen hatten wir zwar "enjoy the silence" eingeplant, aber nicht so. Durch eine Panne hat die Redaktion Schlecktronik die Stimme von Radio free FM für acht Minuten erstummen lassen - und den Hörern den Anfang unserer Sendung vorenthalten. Bei der nächsten Sendung holen wir das aber nach. Mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

09.03.2012 Prognachlese XXXIX @ 25.02.12

Wir begaben uns nach Antwerpen, Belgien. Ende Januar spielte dort Pole Folder im Cafe D´Anvers als „Warm-Up“ für John Digweed. Mehr steht hier. Zur Playlist geht es da.

14.02.2012 Prognachlese XXXVIII @ 11.02.12

Wir setzten unsere akustische Reise durch Zeit und Raum fort und besuchten Toronto. Deep Toronto. Mehr steht hier. Die Playlist hängt da.

20.01.2012 Prognachlese XXXVI @ 14.01.12

Wolltet Ihr schon immer mal nach Moskau? Denn bestand in der Nacht von Freitag auf Samstag die Chance darauf. Mehr steht hier. Die Playlist hängt da.

01.01.2012 Prognachlese XXXV @ 31.12.11

Zu Sylvester nur das Beste! Und zwar nicht nur gruß- oder wunschtechnisch, sondern: musikalisch. Wir spielten die Titel, die uns 2011 am meisten bewegte. 120 Minuten deep & techy Electro House - non-stop. Etwas mehr steht hier. Zur Playlist geht es hier. Happy 2012!

19.12.2011 Prognachlese XXXIV @ 17.12.11

Im Rahmen eines Experiments liessen wir 120 Minuten lang Sven Väth den Ton angeben. Wir wollten nämlich Euch entscheiden lassen, ob es wahr ist, was wir im Pressetext zu seiner neuen Doppel-CD-Mix-Compilation, die am 18.11 bei Cocoon erschienen ist, gelesen haben. Der Text spricht von einer „einzigartigen Hörerfahrung“ egal ob für Liebhaber oder unbeteiligte Zuschauer … Mehr steht hier. Zur Playlist geht es hier.

05.12.2011 Prognachlese XXXIII @ 03.12.11

Helmut Simon hat an anderer Stelle vor einer Tendenz zur „intolerant-perfektionistischen Verabsolutierung“ gewarnt. So weit liessen wir es in dieser Ausgabe zwar nicht kommen. Aber: Oho! Mehr steht hier. Und zur Playlist geht es hier.

21.11.2011 Prognachlese XXXII @ 19.11.11

Ab Mitternacht sorgten wir für Ohrensausen. Zuerst spielten wir melodiösen Deep House, dann kraftvolle Electro Breakz. Und dazwischen war Klaus Kinski zu hören, der u.a. sagte: „Endlich muß es doch einen Platz geben, an dem es keine Vernunft mehr gibt - diese Scheiß Vernunft. …“ Progdorf stifte diese 35 Minuten als Ode an a) Kinski und b) Radioformat "Hörspiel". Gerne.

Und aufgefangen haben wir die Hörer nach "Sechs Gramm Caratillo" mit einem Blues von Queen. Gesungen und komponiert von Freddy Mercury. An den wir auch noch gleich erinnern wollten. Subliminal, versteht sich.

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30.06.2014 Prognachlese LXXVI @ 28.06.14

Wurde mal wieder Zeit für einen stattlichen Flashback und den konnten wir mit „Deep Tremsbüttel“ ausgiebig auftischen. Wir reisten quer durchs Deep House Genre – der Tempomat zeigte +/- 121 BPM - und am liebsten hielten wir uns in tiefen Gewässern auf. Tendenz stürmisch bis harsch. Und gebietsweise trübe.

Orientierung gab uns das HiHat, das wir für diese Session etwas überbetonten: Es war der Herzschlag dieser Session - womit wir an Frank Schirrmacher erinnerten. Seines ist leider stehengeblieben. Der Tag, als Schi. starb, war kein guter Tag. Nicht so sehr für die elektronische Tanzmusik, sondern für das deutschsprachige Feuilleton. Ein großer genialer Geist ist von uns gegangen. Viel zu früh. Die Aufgabe seines journalistischen Lebens sei es gewesen, - so schrieb es Günther Nonnenmacher - "die von C.P. Snow sogenannten „zwei Kulturen“ zusammenzuführen: auf der einen Seite die Naturwissenschaften – die Geisteswissenschaften auf der anderen. Die Kluft zwischen beiden zu überbrücken, weil sie, um der Freiheit des Menschen willen, zusammengehören und sich gegenseitig befruchten und kontrollieren müssen" - das trieb ihn an.

Und wir möchten Schirrmacher ausdrücklich dafür danken, daß er die "Google-Debatte" auf die Bühne seines Feuilletons holte. Eine Debatte über digitale Welten, digitale Demokratie, Cyberspace Monopolisten, Datenenteignung und Informationskapitalismus. Martin Schulz eröffnete sie am 6. Februar 2014 mit seinem Beitrag: „Warum wir jetzt kämpfen müssen“. Seit dem haben sich viele kluge und relevante Köpfe zu Wort gemeldet und wir wissen: Geschäfte mit der Realität sind die neuen Schürfrechte und das Internet ist die Schaufel. Ihm zu ehren liessen wir die Glocken läuten und betonten das HiHat mehr als üblich. Man lebt nur einmal. Flashback hin oder her.

Zur Playlist geht hier. Etwas mehr steht da.

Der Beitrag zur Ulmer Kulturnacht 2014 ("Zwischen unten und oben") konkretisiert sich mehr und mehr. Zudem ist es mittlerweile amtlich: Wir bespielen für mindestens 5 1/2 Stunden das Ulmer Eastend. Und mit Eastend meinen wir König-Wilhelm-Straße – Hausnummer 16 - dort wo das Atelier Kissenfreude residiert. Dieser Ort wird für diese Nacht in einen Club transformiert. In einen Club für Underground Dance Music. Und den Ton dazu geben wir an. Progdorf feat. ZaZa Icks - ein Live-Act direkt aus dem Hinterzimmer. Dazu Licht und Visuals, extraordinäre Kissen und verwunschene Getränke aus der Dose. Das wird hübsch.

Weitere Details folgen.

15.11.2014 Progdorf LXXXI @ free FM

Was wir spielen werden wissen wir noch nicht. Ihr werdet es ja sehen, respektive hören. Schaltet ein UKW 102.6 oder startet den Internet-Livestream bei www.freefm.de

18.10.2014 Progdorf LXXX @ free FM

Was wir spielen werden wissen wir noch nicht. Ihr werdet es ja sehen, respektive hören. Schaltet ein UKW 102.6 oder startet den Internet-Livestream bei www.freefm.de

13.12.2014 Progdorf LXXXII @ free FM

Was wir spielen werden wissen wir noch nicht. Ihr werdet es ja sehen, respektive hören. Schaltet ein UKW 102.6 oder startet den Internet-Livestream bei www.freefm.de

08.11.2011 Variante:Unbekannte @ 05.11.11

Nach einer kleinen Mütze Schlaf ging es dann für Jörg Graßdorf im Radio gleich weiter: Ab 12 Uhr zu Gast bei „Variante:Unbekannte“ mit Emanuel Oswald. Zwei Stunden langen jonglierten sie sich Bälle und Beats zu, obwohl die Grenze klar gezogen war: Gitarre trifft Elektronik. Und dazu gab´s Mentholzigaretten und die neusten Heizölpreise. Die Playlist hängt hier.

07.11.2011 Prognachlese XXXI @ 05.11.11

Ab Mitternacht drehte sich alles um Überzeugung. Um unsere Überzeugung, möglicherweise aber auch um Eure. Und weil nichts überzeugender ist als die eigene Überzeugung, wiesen wir in der Vorankündigung auch artig darauf hin, daß der Blick in die eigene Seele natürlich immer etwas Konstruiertes ist. Und fragten weiter: Gilt das auch für Deep House und Electro House? Mehr dazu steht hier. Und das Manifest unserer Überzeug in Playlistformat da.

24.10.2011 Prognachlese XXX @ 22.10.11

Sehr oberflächlich hatten wir diverse Premieren für free FM angekündigt. Nach Ausstrahlung können wir den Schleier getrost lüften. Premiere #1: Wir sendeten nicht aus der Büchse, sondern aus der Kiste - nämlich aus dem Auto. Dazu gab es Verkehrsfunk (Premiere #2) und eine souverän ausgekonterte Radarfalle (Premiere #3). Terra incognito @ free FM!

Und dazu 120 Minuten von Jörg Graßdorfs Lieblingsmusik ("home made napalm"), die dezent und gnadenlosen - in allerbester Speakermanier - von einer galanten Navigationsstimme untermalt wurde: "Jetzt rechts" und so weiter. Dazu jault der 3-Takter und der Fahrtwind rauscht durch das Stereobild. Denn wir wollen, sondern können auch anders! Zur Playlist des exquisit gemixten Ritts geht es hier.

11.10.2011 Prognachlese XXIX @ 08.10.11

Als "Zone H" hatten wir es angekündigt. Details stehen hier. Zur Playlist mit den brandheissen Tracks geht es hier.

26.09.2011 Prognachlese XXVIII @ 24.09.11

Was Yvonne – die entlaufene Kuh – und Progdorf gemeinsam haben, hatten wir getragt und auch gleich die Antwort hinterher geschoben. Beide wurden auf einen „Trip“ geschickt mit einem Mittel der Kategorie „long acting neuroleptic“: Die Kuh wurde von Professor Wiesner narkotisiert - wir haben Pole Folder zugehört.

Wer die Show kennt weiß, daß wir eine Schwäche für Pole Folder haben. Was heißt da Schwäche: Sein musikalisches Wirken als DJ, Musiker und Label-Chef trifft bei uns stets voll ins Schwarze. Und umso schwärzer wurde uns vor Augen, als wir seinen Mix hörten, den er als „Artist of the week“ für ein Musikradio ablieferte. Trotz 130 BPM kommt es einem vor, als würde eine Schnecke depressiv in ihr House kriechen. Super creepy! How does that go?
Well, it goes! Und dieses Erlebnis wollten wir mit unseren Hörern teilen und spielten den 120 Minuten Mix.

Und den Beipackzettel (sprich: Playlist) zum Mittelchen gibt es hier.

14.09.2011 Prognachlese XXVII @ 10.09.11

Yeah, das war klassisch! Sasha & John Digweed lieferten im Jahr 1994 mit "Renaissance - Mix Collection" eine Mix-CD ab, die schnell zum Standardwerk der Underground Dance Music wurde - und noch heute für viele als "The best Mix CD ever" (Loaded, 12/2004) gilt. Und weil sich der House Sound der 90er Jahre heute wieder einer gewissen Beliebtheit erfreut, wurde es höchste Zeit, daß wir "A slice of dance music history" (IDJ, 11/2004) spielten.

29.08.2011 Prognachlese XXVI @ 27.08.11

"Enjoy the heat - enjoy the beat" hatten wir gereimt und mit "Man in the mood for Handbremse" eine musikalische Ode auf die Hitzewelle von KW 34 gehalten.

Denn während viele Mitbürger auf die Temperaturen mit Ächzen und Stöhnen reagierten, passten wir uns - ähnlich der Toskana / St. Tropez / Barcelona-Fraktion - routiniert den Umständen an und drosselten das Tempo!

Elektronische Tanzmusik mit stark reduziertem Tempo schont nicht nur des Hörers Kreislauf, sondern klingt auch originell. Mit Deep House bei 112,9 BPM, einem entsprechend angepaßten Moderationstempo und eisgekühlten Getränken ließ es sich passabel aushalten.

Die Playlist zur Handbremse ist hier.

15.08.2011 Prognachlese XXV @ 13.08.11

Für die 25. Ausgabe von Progdorf bei Radio free FM wurden wir offiziell zum "Lustwecker". Weckten Lust auf (ex-)Leftfields Paul Daley. Lust auf Paul Kalkbrenner. Lust auf die StreetParade 2011.

Und zur Überleitung von Paul (Daley) zu Paul (Kalkbrenner) erweiterten wir dann den Lustweck- Faktor und spielten die Tonspur eines grandiosen Plackback Auftritts von Craig Ferguson. Zur Video-Fundstelle dieser witzigen und bizarren Inszeneriung geht es hier.

Die Playlist hängt auszugsweise hier.

01.08.2011 Prognachlese XXIV @ 30.08.11

Unsere Hommage ("Haifischzahnism") an das Duo Leftfield war eigentlich längst überfällig. Immerhin hat der Sound der beiden Briten in der Welt der elektronischen Tanzmusik tiefe Spure hinterlassen. Und obwohl es die Band seit 2001 nicht mehr gibt, ist sie derzeit dennoch im Lineup ausgewählter Musikfestivals gelistet.

Denn der Leftfield-Keyboarder Neil Barnes hat alte Mitstreiter um sich geschart und beglückt auch diesen Sommer wieder die Festivals dieser Welt (UK, Norwegen, USA, Japan) - aber leider ohne den zweiten Mann: Paul Daley. Mitte August werden Leftfield die Leistungsfähigkeit der PA in Prag und Burgas (Bulgarien) ausreizen und wohl mit ihrem unverwechselbaren Sound die Feiergemeinde an den Rand des Wahnsinns treiben: EBM gepaart mit Dubstep. Knallhart, haifischzahnscharf und direkt: Leftfield Live.

Wir machten darauf Lust und riefen die beiden fantastischen Alben "Leftism" und "Rhythm And Stealth" ins Haifischbecken zurück.

Zur Playlist von "Haifischzahnism" geht es hier.

20.07.2011 Prognachlese XXIII @ 16.07.11

"Bereit für Polarität?" hatten wir gefragt - und ohne die Antwort abzuwarten dann auch losgelegt: Zunächst spielten wir das neue-schrägstrich-alte Album „5K“ von Sander Kleinenberg. Feingebügelter und gestriegelter Elektro House. Und dann ab 1 Uhr die Rockdorf Tapes, Teil 1 + 2. Auszüge eines Mikrofonmitschnitts zum Thema „Gitarre trifft House“. Emanuel Oswald trifft Jörg Graßdorf. In Stereo. „Der totale Wahnsinn“ (Oswald).

Die Klangqualität der Aufnahme war allerdings nicht so „fantastisch“ (Ochmann), aber darum ging es auch nicht. Der „Wahnsinn“ (Oswald) sollte einfach nur mitgeschnitten sein. Weil aber streckenweise „sehr geil“ (Graßdorf) - war schnell klar: Sowas muß gesendet werden.Und das Hintergrundrauschen der Serverfarm war absichtlich noch drin. So sieht´s aus. Und so soll es sein.

Zur Playlist von "5K und die Rockdorf Bänder " geht es hier.

06.07.2011 Prognachlese XXII @ 02.07.11

Quizfrage: Was reimt sich auf "Bube, Dame, König, Ass"? Antwort: "Rüde, Herzog, Prinz & Bass". Witzig, nicht? Aber nicht deshalb tauften wir die Sendung so und verpassten ihr noch den Untertitel: „Die Nachher – Vorher Show“.

Nein. Wir berichteten von dem Stelldichein, das Dubfire und Carlo Lio am 22. Juni im Stuttgarter Club Lehmann gaben. Wir warfen ein erweitertes Ohr auf Ruede Hagelstein, der am am 3. Juli ab 19 Uhr beim „SommerTagTraum“ im NU Wiley-Gelände die Zeltbühne beschallen sollte.

Und weil wir die menschliche Seele als eine düstere Kammer begreifen, drehte sich das Gros der Sendung um den Sound von Dubfire & Carlo Lio. Und da Dubfire als „the new prince of darkness“ gilt, ist Carlo Lio für uns der Herzog der Dunkelkammer.

25.06.2011 Did you see it coming ... ?

Noch bevor die „Original Version“ von "I Didn´t See It Coming“ erscheinen ist, stellen wir von der Nummer eine "hart, aber herzliche" ElectroHouse Variante vor: Und zwar: “Jörg´s Nixblicker Dub Mix“.

Zur Kostprobe geht es hier. Und zum Shop-Download da.

20.06.2011 Prognachlese XXI @ 18.06.11

Atemlos und getrieben verbrachten wir zwei Stunden im TreppenHouse mit TreppenHouse! Nur mit dem einem Ziel vor Augen: Oben anzukommen. Das nimmermüde HiHat war sowohl gnadenloser Motor, als auch gnädiger Treppenlift. Kommt darauf an, wie man es sieht.

Und zum Anhören empfahl Jörg Graßdorf den "SommerTagTraum", der Anfang Juli im Wiley-Gelände in Neu-Ulm geträumt werden wird. Hervorzuheben ist, daß dort auch der Berliner DJ und Producer Ruede Hagelstein mitmischen wird. Und der hat es absolut in sich. Hier ist der Vorname Programm. Eben! Deshalb: Hingehen! Monsieur Guetta dürfte die Sache weltstarmäßig und gediegen abrunden.

Ach ja, und apropos "mäßig": Wer die 120 Minuten der Sendung kein einziges Mal mit dem Fuß gewippt haben sollte, dem können wir dann auch nicht helfen.

Zum TreppenHouse-Plan geht es hier.

06.06.2011 Prognachlese XX @ 04.06.11

"Kramt die Vasen raus!" forderten wir Euch auf, denn wir hatten zwei Sommersträuße dabei. Farbenfroh, querbeet und fein gemischt. Frisch von der „House Music“ Plantage und mit allem, was eine Sommernacht so ausmachen kann und sollte!

Zunächst Progressive House bei 129 BPM mit Nuancen von Trance und Chill und gebrochenen Beats. Der zweite Strauß war ebenso flott, aber wesentlich elektronischer, minimalistischer und rhythmischer. Aber alles zusammen schön deep, so wie ihr es von uns kennt.

Zur Zusammensetzung der Sommersträuße geht es hier.

28.05.2011 Prognachlese XIX @ 21.05.11

Was für ein Tiefflug! Zwar lautet das eigentliche Motto zum Ulmer Kulturfrühling "Höhenflüge". Wer aber unsere musikalischen Vorlieben kennt, weiß, daß wir es eher tief, besser gesagt "deep" mögen. Von daher kein Wunder, daß wir einen außerplanmäßigen Beitrag zum Ulmer Kulturfrühling beisteuerten: „Avionik Elektronik – Musik für Tiefflieger“.

Und was für 120 Minuten Flugzeit das waren: In der ersten Stunde beschallte Jörg Graßdorf die Kabine mit exquisitem Deep & Tech House und die Diskokugel an Bord stand dank 126 BPM nie stille. In der zweiten Stunde konnten dann alle zollfrei ihre Sitze in Liegeposition bringen, denn wir flogen durch Schäfchenwolken, um diese zum Klingen zu bringen.

Und apropos Fliegen: Der FAV GmbH (Ulm) gilt unser herzlicher Dank für die freundliche & tatkräftige Unterstützung!

Zur Route des Tiefflugs geht es hier.

09.05.2011 Prognachlese XVIII @ 07.05.11

Es war der dritte Anlauf (vgl. Eintrag vom 24.4. und 10.4.) und der hat halbwegs geklappt. Die Hörer konnten sich immerhin ein Bild von Nikolas Jaars Debüt-Album "Space Is Only Noise" machen und danach die ersten 13 Minuten von Jörg Graßdorfs sagenhaftem Chill-Tronic Mix machen. Um 1 Uhr schlug dann wieder die Technik bei Radio free FM zu, blendete den gefühlvollen Downbeat Sound aus und sendete irgendwas.

Jeffrey Lebowski sagt in solchen Momenten: "Oh, fuck it!." Aber wer Ahnung hat weiß auch: a) "The Dude abides!" und b) "New shit is coming to light."

Wir hören uns wieder in 14 Tagen. Zur Playlist geht es hier.

24.04.2011 Prognachlese XVII @ 23.04.11

Es gibt die Dinge, die kommen im Leben nicht so oft vor. Dazu zählt für uns das Déjà-vu. Und wir hatten eines - yeah! Bei Radio free FM tilte nämlich mal wieder die Technik: Statt "Chill-Tronic" kam die Sendung "E-Werk" aus der Vorwoche. Immerhin elektronische Musik und nicht irgendein Gitarrengenudel. Aber dennoch: Wir hatten "Chill" versprochen und am Karfreitag fanden wir fette Bassdrums dann auch nicht so prickelnd.

Und wie es im Déjà-vu halt so ist, kam es auch so wie beim letzten Mal: Jörg Graßdorf eilte ins Studio, um zu retten, was zu retten ist. Das einzige was er als abspielbare Musik am Mann hatte, waren zwei CDs von Matthias Goerne mit Liedern von Franz Schubert (Sehnsucht und Winterreise). Und so kam es, daß wir auch bei dieser Ausgabe aus "Chill-Tronic" das Wörtchen "Tronic" strichen und für die verbleibende Sendezeit nur noch romantische Klaviermusik spielten.

Allerdings híelten wir unser Versprechen: Wir hatten Entspannung angekündigt und die haben wir auch gesendet. In der nächsten Sendung wird es dann wieder elektronisch mit "Chill-Tronic". Oder wir erleben ein weiteres Déjà-vu.

10.04.2011 Prognachlese XVI @ 09.04.11

Woran es genau lag, steht noch nicht fest. Eines ist jedoch sicher: Statt "Chill-Tronic" sendete Radio free FM irgendwelche Musik, die nichts mit dem zu tun hatte, was wir angekündigt hatten.

Als wir die Funktionsstörung feststellten, wurde kurzfristig Plan B improvisiert: Aus "Chill-Tronic" eliminierte Jörg Graßdorf das Wort "Tronic" und spielte für die verbleibende Sendezeit nur noch "Chill". Allerdings im weitesten Sinne. Denn das einzige, was gerade zur Hand war, war eine CD aus der Schubert-Edition von und mit Matthias Goerne.

Goerne, seines Zeichens Bariton und Schüler von Dietrich Fischer-Dieskau, hat sich zum Ziel gesetzt, eine Reihe von 10 CDs mit Liedern von Franz Schubert aufzunehmen. Fünf CDs hat er bereits umgesetzt - und wir haben ab 1 Uhr 14 die erste CD über den Äther gejagt. Sie trägt den Titel "Sehnsucht" und ist erschienen bei "harmonia mundi".

Im Ausland ist das romantische Klavierlied als "The German Lied" bekannt und geschätzt. In unseren Breitengraden steht es dagegen vor dem Aus (Fischer-Dieskau in der SWP von 10.2.2011: "Das Klavierlied ist tot"). Dabei sind diese Strophenlieder nicht nur wundervoll, nicht nur entspannend, sondern was sehr besonderes. Eigentlich genau das, was wir im Herzen unter Musik verstehen: Poesie trifft auf Melodie. Und dann muß das auch nicht zwingend elektronisch sein.

Wir hatten Entspannung versprochen. Und wir pflegen unsere Versprechen zu haltend. In der nächsten Sendung wird es dann wieder elektronisch mit "Chill-Tronic".

28.03.2011 Prognachlese XV @ 26.03.11

Für diese Ausgabe haben wir sogar den roten Teppich aus dem Pfandhaus geholt - denn wir gaben eine "House Gala". Und zwar im doppelten Sinne! Immerhin ließen wir den griechischen DJ und Produzenten Nikola Gala seine Bandbreite an House Music abfeiern. Zunächst stellten wir seine Debüt-Mix-Compilation „Athens Session“ (Plastic City) vor und zogen dann noch vollens mit ihm vom Leder. Mit jeder Menge „Yeah“, „Uuuuuh“ und „Get High“ - und was sonst noch alles dazu gehört(e).

13.03.2011 Prognachlese XIV @ 12.03.11

Von Gerhard Richter stammt der Satz: "Malen ist Charakterfrage." Wir erweiterten dies auf die Kunst an sich und auf die Musik im Speziellen. Aber es ist nicht nur eine Frage des Charakters, sondern auch eine Frage des Handwerks. Und wo die Hand im Spiel ist, ist der Fingersatz nicht weit.

Nicht umsonst ist die Applikatur bei Geige und Klavier einerseits ein Reizthema, aber auch das A und O gleichermaßen. Denn der Fingersatz steht nicht nur für Artikulation, sondern ist für den Instrumentalisten auch der „Autopilot eine Stücks“. Und für den Zuhörer klingt es mit dem richtigen Fingersatz nicht nur anders, sondern schlicht besser. Und wie begabte Künstler der Underground Dance Music Szene das machen, darum ging es diese Mal bei Progdorf: Wir schielten auf den Fingersatz der DJs Pole Folder, 16 Bit Lolitas und James Holden.

27.02.2011 Prognachlese XIII @ 26.02.11

Undground Dance Music ist für uns (heute) "Feel Good Music"! Zur Playlist geht es hier.

13.02.2011 Prognachlese XII @ 12.02.11

"Klangfeld vs. Kraftfeld" hatten wir die Sendung überschrieben: Nuancen von Elektro, Nuancen von House, ein paar Nuancen von Trance und natürlich alles gepaart mit einer gehörigen Nuance Deepness. Angesiedelt so um die 122 BPM. Alles chic non-stop verworben, ernergiegeladen und athmosphärisch. Eben mal Klangfeld, mal Kraftfeld.

Die Playlist zum K****feld gibt es hier.

30.01.2011 Prognachlese XI @ 29.01.11

Wie im richtigen Leben zählen auch bei uns nicht Äußerlichkeiten, sondern innere Werte. Dazu gehört ein gutes HiHat, ein gutes HiHat und ein gutes HiHat.

Denn wir hatten Musik am Start, die auf den "ersten Ton" etwas monoton und stimmlos erschien (jedenfalls für unseren Geschmack), die aber ihre Wirkung nicht verfehlte. House Musik, bei der der geneigte und verwöhnte Hörer über früher oder später die Bodenhaftung verlor.Und dazu gehörte - wie bereits erwähnt - ein gutes HiHat, ein gutes HiHat und ein gutes HiHat. Denn nicht umsonst hatten wir die Sendung überschrieben mit "Housey Gebrauchskasten - Oder: Was drinnen wartet."

Die Playlist zum HiHat gibt es hier.

18.01.2011 Prognachlese X @ 15.01.11

Geht doch! Der zweite Versuch zur Sendung vom 18.12.2010 ging geschmeidig durch. Wobei geschmeidig auf die Technik bezogen ist. Musikalisch war es deeeeeeeeeeep. Die erste Stunde läutete leichtfüssig und housey das musikalische Ausgehwochenende bei Radio free FM ein, im zweiten Teil der Sendung ging es dann eher ruhiger und verträumter zu.

Denn das zweite Segment war als Nachtrag zur letzten Sendung zu sehen. Dort hatten wir den Sound von Riley Warren vorgestellt und unsere Frequenz ganz auf ihre Deep & Proggy Tunes getrimmt. Bewußt weggelassen hatten wir dabei Chill und Trance. Um diesen Teil von Riley Warrens Repertoire gibng es dann. Bei 126 BPM. Plus, Minus.

Zur Playlist geht es hier.

15.01.2011 Trevors neue Medikamente

Seit Trevor Galazkiewicz mit neuen Medikamenten hantiert, ist er kein "Social Hooligan" mehr. Stattdessen ging er uns stundenlang mit seinen "social network (anti-)visions" auf den Sack. OK, dann soll er halt. Und so feuert er seit dem 10. Januar zitierwürdige Einzeiler auf die Facebook-Gemeinde ab.

Und erst seine Ambitionen bei Soundcloud.com: Hier wird er Kostproben und Mitschnitte von Progdorf veröffentlichen. Allen voran Jörg Graßdorfs Electro-Acid-Debüt "Pay Me With A Kiss" - zu dem Trevor einen Remix beigesteuert hat. Folgen sollen Ausschnitte aus Progdorf-DJ-Gigs und dem Mitschnitt von Paul Kalkbrenners "Future Sound Stange"-Act bei der Streetparade 2010. Richtig große Disko für alle.

Lest selbst: Trevor bei Facebook.
Hört selbst: Progdorf bei Soundcloud.

In Trevors Worten: "I make Rambo look like Mickey Mouse." Seht selbst.

02.01.2011 Prognachlese IX @ 01.01.11

Und was für eine Freude es war, dieses neue Jahrzehnt mit elektronischer Musik der sequentiellen Art und Weise zu begehen.Fantastische sechs Stunden lang gab es geschmeidig gemixte Musik. Handverlesene Titel, die nicht nur Liebhaber von Underground Dance Music gefallen und zum Tanz animieren sollten. Nachdem Jörg Graßdorf neulich erfolgreich auf der Allee des Feuers wandelte, stand dieses Mal eine neue Gratwanderung bevor: Sound of Progdorf meets Happy New Year.

Denn da war ja noch diese Sache mit dem Datum: 01.01.11. Ergibt rechnerisch in der Quersumme Vier. Was für Euch und uns eines bedeutete: „4 to the floor all night long“. Und womit wohl? Mit Zuchtperlen der Spezies „House Music“. Und weil Jörg Graßdorfs Kehlkopf unter ärztlicher Schweigepflicht stand bzw. steht, wurden die sechs Stunden Progdorf stimmlich garniert von Oskar Pastiors Gedichten.

Allerdings stieg Graßdorf erst ab 0 Uhr45 so richtig ins House Genre ein. Bis dahin spielte er „Happy Music (For Cabdriver)“ - und untypischerweise gab es für Minuten mal keine Synthesizer zu hören.

Danach ging es dann aber voll zur Sache: Funky House mit Ohrwurmgarantie und Mittanzpflicht, dann treibender Deep / Proggy und Techy House – so wie wir es bei Progdorf lieben. Im Anschluß daran melodisch Verträumtes bei 126 BPM - primär aus der Feder von Michael Burns. Und zum "Schluß" Deep House der Marke Runterkommen oder Weitermachen. Wie es Euch beliebt.

Zur Playlist dieses Deep House Wahnsinns geht es hier.

31.12.2010 Progdorf V2.4

Rechtzeitig zum Jahreswechsel konnten wir noch unseren neuen, sexy Progshop (V1.0) eröffnen. Die Eingangstür findet ihr im Progdorf-Hauptmenü unter "Shop". Da das Sortiment (He | She | It | Hit) und der Leistungsumfang des Shops noch erweitert werden, lohnt es sich, immer mal wieder vorbeizuschauen. Oder tragt Euch einfach ein in den Newsletter ein, dann verpaßt ihr nix. Egal ob Schmöckern oder Kaufrausch - wir wünschen Euch viel Spaß im Progshop.

18.12.2010 No Show - No Playlist @ 18.12.10
Wir waren fassungslos. Was da ab Mitternacht auf 102,6 Megaquartz zu hören war, war nicht Progdorf (IX), sondern irgendwas anderes. Die Geschäftsleitung von Radio free FM hat uns schon ihr aufrichtiges Bedauern übermittelt. Was wir an dieser Stelle erst einmal so durchreichen wollen an unsere enttäuschten Hörer.

Der erneute Ausstrahlungsversuch von diesen zwei Stunden Deeeeeepheit wird der 15.1.2011 sein. Die nächste Sendung (1.1.11) wird ja als "Extended Dance Version" was besonderes werden.

Standby.

12.12.2010 Prognachlese VIII @ 04.12.10

Ob es daran lag, daß Jörgs Haar nach grünem Apfelschampoo roch? Oder nur einfach daran, daß wir bei diesem Anlauf - den Sound von Riley Warren vorzustellen - alles richtig gemacht hatten? Auf jeden Fall konnte Jörg Graßdorf sein Vesprechen in der Progdorf Ausgabe IIX b einlösen und für Euch / mit Euch auf der Allee des Feuers schlendern.

Aber in Begleitung von Riley Warren war das aber auch ein Kinderspiel. Ihre Deep & Proggy Tunes haben auf uns eine magnetisierende Wirkung. Da gibt es keine Hindernisse mehr, da gibt es nur noch den Sog, der in die Tiefe zieht. Deep deep deep. Den Soundtrack dazu jagt Riley Warren in ihrer Radiosendung "Junk Mail" ein Mal im Monat (2ter Dienstag) bei friskyradio.com durchs Worldwideweb. Und wir haben Euch darauf hingewiesen.

27.11.2010 Pay Me With A Kiss (V2)

Im Programmpunkt "Releases" gibt es Zuwachs. Denn Trevor Galazkiewicz hat seinen Remix von "Pay Me With A Kiss" fertig. Was Euch und uns eine V2 von der Nummer beschert. Trevor hat sich voll und ganz auf den ersten Teil des Kusses konzentriert und aus den ersten vier Minuten nachhaltige 6:42 Minuten rausgeholt. Zurecht trägt die Version den Namen "Trevor´s Kissus Interruptus Remix": Denn er zerhackt die Elektro-Groove-Nummer und macht nach jedem Break anders weiter. Hier geht´s zur Vorschau: "Pay Me With A Kiss (V2)".

22.11.2010 Prognachlese VII @ 20.11.10

Eben weil Jörg Graßdorf für zwei Stunden auf der Allee des Feuers wandeln wollte, hatte er sein Equipment sorgfältig inspiziert und getestet. Nach nur 28 Minuten Weg dann aber die Umkehr verkünden zu müssen, ist bitter.

Alles andere wäre aber auch eine Zumutung gewesen. Für den Hörer und für die Musik. Wir lieben Musik - wir verhunzen sie nicht. Aber tillende Abspielgeräte sind eben kein Spaß. Und so brach Graßdorf die Sendung ab. Allerdings mit „Ansage“ und einer Entschuldigung für die Hörer. Und weil als einziges Material, das sich fehlerfrei abspielen lassen wollte, „nur“ die eigene Sendung vom 6ten November zur Verfügung stand, stellte Progdorf bis 2 Uhr nochmals die Frage: „Ist Blau schön?“.

In 14-Tagen wird dann Jörg Graßdorf erneut den Sound von Riley Warren´s „Junk Mail“ vorstellen und für Euch – mit Euch – über die Alle des Feuers schlendern. Eine Art Vorgeschmack gab es ja schon ... Und die Playlist der bereits gespielten Tracks halten wir solange noch unter Verschluß. Das erhöht die Spannung!

Aber was uns bis heute beschäftigt: Ob es am bevorstehenden Vollmond lag? Wie auch immer: "So sorry, we said".

12.11.2010 Prognachlese VI @ 06.11.10
Es war kurz nach Mitternacht auf Frequenz 102,6. Radio free FM sendet „Progdorf “, die Sendung für die Liebhaber von Untergrundtanzmusik – oder für alle die nichts gegen Anglizismen haben: Underground Dance Musik. Es war also kurz nach Mitternacht, als wir die (musikalische) Frage stellten: Ist Blau schön?

Denn so hatten wir die 120 Minuten Musik überschrieben. Weil …
a) … Knallblau das Artwork von Bedrocks zwölfter Kompilation ist, um die es hier ging. Zusammengestellt von John Digweed. Allerdings sind alle 21 Titel ungemixt. Was Jörg Graßdorf als Aufforderung zum Tanz nahm und die 17 besten Tracks davon nahtlos miteinander verwob. Primär Titel aus dem Tech House Genre die Digweed da gesammelt und Graßdorf verarbeitete. Aber auch schöner Deep House und gedämpfter Progressive House war mit von der Partie. Deep, stellenweise etwas monoton, aber dafür sehr rhythmisch – und natürlich elektronisch.
b)… Verführerischblau das Meer schimmert, vor dem Clarisse Albrecht für Ihren Deep House Track „Você Me Dá“ posiert. Ob der Song hält, was das Promo-Bild zur EP von „Mulata Universal“ verspricht, konnten die Hörer drei Mal selbst entscheiden. Zunächst in zwei akustischen Varianten: Zum Auftakt der Sendung lief die Version „SoulAvenue´s Tropicalita Mix“. Und am Ende der Sendung - quasi zum Runterkommen vom Bedrock Tech House Ritt – der „Main Mix“. Das dritte Mal war bzw. ist optischer Natur: Besagtes Foto der Künstlerin hängt auf der Homepage von free FM im Progdorf Blog zum Sich-Selbst-Ein-Bild-Machen. Von den vier Mix-Alternativen des Songs können wir nur zwei für Gelungen befinden. Warum das so ist, steht hier.
c) … Blau wirklich faszinierend Deep sein kann. Siehe etwa nur Ives Kleins „Monochrome Blue IKB 73“ aus dem Jahr 1961. Zu sehen unter anderem in der Ulmer Weißhaupt Galerie. Wer auch dagegen ankämpfen muß, nicht quasi in das Bild hineingesoooooogen zu werden, weiß womöglich was Graßdorf meint, wenn er das musikalisch mit Deep TechHouse ausdrückt. Vergleiche a).

Von daher war das wohl eher eine rhetorische Frage. Blau ist schön! Die Details zur Playlist des zweistündigen Genusses bei Radio free FM gibt es hier. Auf ein Wiederhören in 14 Tagen!

08.10.2010 Progdorf V2.3

Im Programmpunkt "Releases" stellen wir mit der V2.3 ab sofort Kostproben unseres Tun und Schaffens im mp3-Format zur Verfügung. Den Anfang machen wir mit zwei Versionen von Jörg Graßdorfs Elektro-Acid-Groove-Nummer "Pay Me With A Kiss".

27.09.2010 Prognachlese V @ 25.09.10

Es kommt in den besten Familien vor. Und einmal alle Schaltjahre können wir sowas durchgehen lassen: Die fünfte Ausgabe von Progdorf ist nicht gesendet worden. Aufgrund einer Panne bei Radio free FM ist nicht "Beautiful Strange" durch den Äther gejagt worden, sondern was völlig anderes.

Und das Positive: "Vorfreunde ist ja bekanntlich die schönste Freude" (Mercedes-Benz) - in der kommende Sendung am 9.10.2010 holen wir alles nach.

21.09.2010 Prognachlese IV @ 11.09.10

Politik und Musik versuchen wir eigentlich strikt zu trennen. Aber am 11. September kann man ja mal eine Ausnahme machen. Trevor Horns Fairlight-Variante von „War“ (And Hide) aus dem Jahr 1984 paßt als „Intro“ ganz hervorragend. Auch wenn der Sound der restlichen 114 Minuten mit Progressive House ein völlig anderer sein sollte. Progressive House aus der ersten Hälfte des Jahres 2001. Wir nennen es: „9/11 Flashback“.

Und der Flashback bestand darin, die lieben Freunde der Underground Dance Music in das Jahr 2001 zu beamen – allerdings weit vor den 11. September. In eine Zeit, als der Sommer schön und heiß war. Oliver Kahn drei Elfter Elfmeter für den FC Bayern hielt, der Tot von Hannelore Kohl, Beate Uhse und John Lee Hooker betroffen machte. Die Politik mit BSE, Krankenkassen und Einwanderung zu tun hatte, und im Kino „Amelie“, „der Schuh des Manitu“ und „Pearl Harbor“ (!) lief.

Und wie Progressive House im Sommer 2001 klang, daß gab es bis 2 Uhr zu hören. Mal pumpend, mal funky, mal deep und auch knarzig. Was ein Wiederhören mit einem Mann bescherte, der den Begriff Knarz wie kein anderer prägte, der in Live-Gigs wie wild am Moog schraubte und um den es in letzter Zeit leider ruhiger geworden ist: Thomas P. Heckmann.

Wer sich für den Synthy-Acid-Sound von Heckmann interessiert, dem sei nebenbei das Album „Kopfgeister - 1991 bis 2001“ empfohlen. Dort sind 33 Titel aus 10 Jahren Synthesizer und Drum-Computer-Wahnsinn versammelt. Der aktuelle Sound von T.P. Heckmann erscheint bei seinem Label „Acid Fuckers Unite“.

Auf eine Vereinigung anderer Art wies Jörg Graßdorf hin: Wer nicht nur Musik hören, sondern auch sehen möchte, hat bis zum 10. Oktober die Möglichkeit, im Essener Folkwang Museum die imponierende Ausstellung „A Star Is Born – Fotografie und Rock seit Elvis“ zu besuchen.

Rock Musik und House Music haben nämlich gemein, daß ihre Künstler um ein Image bemüht sind. Und hier setzt die Ausstellung ein. Sie zeigt wunderbar, wie sich das Phänomen „Image“ in der Rock Musik entwickelt hat. Am schönsten sieht man das übrigens bei den Aufnahmen, die David Bowie zeigen. Hier wird nicht nur der Wandel eines Künstlers prägnant sichtbar, sondern auch die Entwicklung der Fotografie an sich. Entsprechend hochkarätig (mittlerweile) sind Namen der Fotografen: Lynn Goldschmith, Alfred Wertheimer, Mick Rock, David Bailey, Jim Rakete, Jill Furmanowsky und Annie Leibovitz.

Die Palette der abgelichteten Künstler reicht von 1950 bis heute. Von Chuck Berry bis Frank Zappa, von Elvis Presley bis David Bowie, von Nina Hagen bis Franz Ferdinand, von Prince bis Metallica, von Bob Dylan bis Tom Waits, von Queen bis Coldplay. Ob als S/W-Aufnahme oder Hochglanz, ob beim Fotoshooting oder auf der Bühne, ob kopiert oder parodiert, ob gestellt oder bewegt, es ist verblüffend und packend zugleich, was die Ausstellung zusammengetragen hat. Auf vielen Bildern wird die Kraft und die Energie sichtbar, die in Musik steckt. Toll. Toll vollgepackt ist auch das Kölner Ludwig Museum – bis zum 3. Oktober zeigt es „Roy Lichtenstein – Kunst als Motiv.“

Und die Playlist zur Sendung zeigen wir hier.

05.09.2010 Prognachlese III @ 28.08.10

Geschrieben steht „j'imagine“. Gesungen klingt es wie „Waschmaschine“. Jedenfalls im französischen SingSang von Stromae. Geschrieben steht aber auch „Paul Kalkbrenner Remix“. Und „Te Quiero“ (Mercury) klingt ganz so. Daraus folgt: Die perfekte Nummer zur Eröffnung einer Sendung, die den Titel „Future Sound Stage Bootleg“ bekam. Mit Jörg Graßdorf am Mikrofon. Für ununterbrochene 157 Minuten. Was ihn auch gleich zum neuen Tabellenführer machte. Doch das nur am Rande. Denn Pudelskern war Paul Kalkbrenners Gig auf der „Future Sound Stage“ bei der Street Parade 2010.

Übrigens läßt ein Blick auf die rekonstruierte Playlist eigentlich kaum Zweifel, wie für Paul Kalkbrenner die Zukunft klingt. Wir werden sehen (wir werden sehen)…

Drangeblieben sind wir auch am Love Parade Fiasko und gingen mit einem Westbam-Interview in die Verlängerung. Und im Progblog bei Radio free FM haben wir einen Eintrag zum Hinterlassen Eurer Meinungen eingerichtet. Die Frage lautet: „Adieu, Love Parde – Ja oder Nein?“ Hier geht es zum Progblog. Und bitte berücksichtigen, daß die Veröffentlichung eines Kommentars von einer manuellen Administrator-Freigabe abhängt, auf die Progdorf keinen Einfluß hat.

Dafür aber auf die nächste Sendung .Sie ist am 11. September 2010, ab Mitternacht. Und soviel Interna kann erzählt werden: Wir schwanken noch immer zwischen a) Hingabe, b) Ignoranz oder c) Unterstützung des (Anti-)Terror-Kampfs durch ein Erasure Spezial.

Für alles Weitere verweisen wir auf Playlist-Titel #8 vom 28.8.2010.

15.08.2010 Prognachlese II @ 14.08.10

Weil die Sendung für die Liebhaber der Untergrundtanzmusik sehr mystisch terminiert war - sie besiegelte einen Freitag den 13ten und begann just 13 Stunden vor Eröffnung der Street Pararade - konnte die Redaktion nur unter Zwang dazu gebracht werden, die versprochenen "normalen Themen" (siehe unten 1.8.2010) zu bringen.

Zunächst die Fortsetzung des Progtips vom letzten Mal: Die B-Seite von Wally Lopez´ Mix-Compilation (Global Underground) mit minimalem und deepen Electro House. Dann der Progmix „Schatten im Dunkeln“ - Jörg Graßdorf mixte die neue Tech House CD von Alan Fitzpatrick „Shadows In The Dark“ (Drumcode) neu zusammen, schichtete sie filigran und präsentierte die besten acht Titel im nonstop Mix. In der Rubrik Progspülung gab es eine Replik auf das Lob der Musikkritiker zum Album der Formation „Aufgang“. Jörg Graßdorf hat seine abweichende Meinung mit drei mustergültigen Proben untermauert. Wir bei Progdorf mögen es musikalisch weder experimentell und atonal. Damit das klar ist.

Die nächste Ausgabe von Progdorf erscheint bei free FM am 28.8.2010 – von 0 bis 2 Uhr. Dann mit einem Special zur Street Parade 2010.

01.08.2010 Prognachlese I @ 31.07.10

Am 31. Juli war Premiere von Progdorf bei Radio free FM. Eigentlich ein Grund zum Feiern. Doch das Desaster von Duisburg saß der Redaktion noch immer in den Knochen. Erschüttert von diesen „Irrsinn“ (Deutsche Festivalveranstalter), diesem „Laientheater mit Todesfolge“(Schär) entschied sich Jörg Graßdorf gegen eine pumpende House-Party und hielt mit seinem Progmix eine musikalische Mahnwache für die Love Parade und ihre Opfer. In der zweiten Stunde (Progtip: Wally Lopez | Global Underground) blieb das Tempo gedrosselt, der Sound deep und housey, aber eine Spur zackiger.

Im Prolog zur Mahnwache ging es dann auch nicht um mißratenes Tunnelmanagement oder um Schuld. Sondern darum, wieso ein Prestigeobjekt, wie die Love Parade, so amateurhaft vorbereitet werden kann und ob das – vom Veranstalter erklärte - Aus wirklich eine gute Idee sei.

Denn: Die Love Parade war keine lokale Veranstaltung für berauschte Raver oder einheimische Freaks. Sie war weltweit ein Begriff, eine Institution. Aus Nah und Fern reisten Menschen an, um einmal im Jahr – auf offener Straße - zu den Beats internationaler Star-DJs zu tanzen. Die Feiergemeinde aus aller Welt nahm nach diesem Gemeinschaftserlebnis ein positives Bild von Deutschland und seinen Menschen mit nach Hause. Die Love Parade ist deshalb genauso ein internationales Aushängeschild für Deutschland wie das Oktoberfest, die Fußball WM 2006 oder die Bayreuther Festspiele. Unabhängig davon, ob man es mag oder nicht. Aber „die Größte Party der Welt“ einstampfen, nur weil Dilettanten am Werk waren? Marek Lieberberg, der Altmeister der Festivalmacher in Deutschland, sagte dieser Tage: „Das war kein Unglück, das war fahrlässige Tötung.“ Wir werden sehen.

Die nächste Ausgabe von Progdorf erscheint bei free FM am 14.8.2010 – von 0 bis 2 Uhr. Dann wieder mit „normalen“ Themen.

29.07.2010 New Show Details III

Variation zur Meldung vom 21.7.2010 - für alle, die es gerne abstrakter mögen:

Progdorf ist …. Progressiv, Refrain, Obligat, Groove, Drive, Ohrwurm, Remix, Feeling.

24.07.2010 New Show Details II

Variation zur Meldung vom 21.7.2010 - für alle, die lieber in „Tags“ denken:

Progdorf klingt … ambient, bassorientiert, chilly, deep, electro, funky, groovy, housey, inquisitorisch, journalistisch, kraftwerkesk, lively, minimal, nach belieben, ohrwurmgefährdet, progressive, querbeet, remixed, soul, techy, upbeat, versonnen, with a feeling and with a beat, xgsangsorientiert, yelloistisch, zombieresistent.

21.07.2010 New Show Details

Liebhaber gepflegter Underground Dance Music kommen in der Nacht von Freitag auf Samstag ganz auf ihre Kosten. Denn ab Mitternacht läutet die Redaktion Progdorf bei free FM amtlich das musikalische Wochenende ein: „120 Minuten Flippanserin fürs Ohr!“ (Lembeck). Schön gesagt. Denn bei Progdorf dreht sich alles um elektronische Klänge, am liebsten rund um die Gattung „House Music“ - in all seinen Facetten und Spielweisen, im weitesten Sinne des Wortes. Ob düster oder sonnig, ob techy oder funky, ob melancholisch oder quietschfidel, ob ob largo oder presto. Nur Handverlesenes verläßt unseren „Control Room“. Bevorzugtes Tempo: +/- 120 BPM bis 131 BPM; Bevorzugtes Endprodukt: Non-Stop Mix; Bevorzugter Style: ad libitum. Alles unter der Leitung von Jörg Graßdorf (ex-DopeOnRadio, ex-E-Werk). Und stets den Spagat zwischen Beat und Melodie vor Ohren.

Weil: Ja, wir bei Progdorf lieben das Lied! Zählt es doch mit zum Schönsten, was aus Musik entstehen kann. Wir glauben an das Lied. Es ist musikalisierte Literatur. Und weil Poesie gerne in Zusammenhang mit Gefühlsregungen formuliert wird, liegt der besondere Reiz darin, zu erleben, wie dichterische Worte in Musik aufgehen. Für Progdorf gilt die Formel: Poesie + Ton = Lied.* Das haben wir uns hinter die Ohren geschrieben. Das ist unsere Akkolade. Unsere Mission. Und weil auch ein Lied in der Welt der Musikmaschinen ein Lied bleiben kann, richtet sich diese unsere Leidenschaft aufs Aufspüren, Mixing, Overdubbing und Abspielen solcher Stücke und Klänge.

Ach ja, und die Mutter aller Leidenschaft ist natürlich das Senden hörenswerter Musik. Dazu gibt es Informationen zu Playlists, Künstlern, Veröffentlichungen und Veranstaltungen. Aber auch Warnhinweise zu Mißlungenem. Und als „post-show-goody“ stellt Progdorf wenige Tage später die Playlist und ergänzende Texte ins Netz.

Die Redaktion Progdorf sendet Samstags, alle 14 Tage, von 0 bis 2 Uhr. Premiere: 31.7.2010

* = Selbstverständlich gibt es auch Lieder ohne Worte, aber das ist ein anderes Thema.

15.06.2010 E-Werk, Adieu.

In der Schicht vom 12.6.2010 hat Jörg Graßdorf das letzte Mal für E-Werk Maloche gemacht. Zum Ausstand aus der Redaktion ließ er sich aber nicht lumpen. Mit einem 112 Minuten non-Stop Mix - queerbeet durchs House Music Genre - huldigte er nicht nur die musikalischen Höhepunkte vergangener E-Werk Schichten, sondern sendete damit auch seinen Anteil zum 15 Jahre free FM-Jubiläum. 112 Minuten Hochpräzision. 112 Minuten Zeremonie.

Die Belastung bei dieser Schicht muß enorm gewesen sein. Doch bevor das Schweißband aufs Mischpult abperlen konnte und der Getränkeautomat restlos geplündert war, läutete er mit dem Ohrwurm der Woche das Fini ein: „Running“ von K-Paul heißt die Nummer, die er nicht mehr aus dem Kopf kriegt. Ihr jetzt auch?

Ein Wiederhören mit Jörg Graßdorf bei free FM gibt es im Juli. Andere Stelle, selbe Welle.

Watch out for New-Show-Details.

30.05.2010 15 Jahre free FM update

Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht.

Zuerst die schlechte: DJ Audioplasma kann leider nicht bei der "15 Jahre free FM" Party auftreten. Wie er auch sonst mit Progdorf nicht mehr in Erscheinung (V2.2) treten wird. Schade. Wir danken für´s Dabeigewesensein und wünschen alles Gute.

Jetzt die gute Nachricht: Für E-Werk wird Jörg Graßdorf die ehrwürdigen Festungsmauern mit Deep und Electro House erschüttern. Beat trifft Harmonie. Bass tritt Seele. Und zu fortgeschrittener Stunde dann vielleicht auch eine Runde Acid-LFO. Zum Abschied von E-Werk sozusagen, denn Jörg Graßdorf wird bald solo fliegen - ohne Co-Pilot. Und für Radio free FM am 5. Juni im Cat von 3 Uhr bis open End. We´re still awake!

28.03.2010 E-Werk Nachlese @ 20.03.10

„This ain´t no house session“ – so hatten wir E-Werk für den 20. März 2010 angekündigt und so kam es dann auch. Viel Elektronik, aber kaum Tanzmusik. Kaum Bum, kaum Zack. Dafür aber umso mehr Klangbilder, mehr Melodien, mehr analoge Sounds. Denn Jörg Graßdorf richtete seinen Spot auf einen der Pioniere der elektronischer Musik: Auf Jean Michel Jarre.

Ziel der ersten Stunde war es dann auch, das Soundspektrum von Jean Michel Jarre vorzustellen oder wieder ins Gedächtnis zurückzurufen. Vielen ist er bekannt – sei es bewußt oder unbewußt. Denn besonders in TV-Dokumentationen werden seine Titel gerne gespielt. Aber weil Jarre für Jörg Graßdorf auch als der Urvater des Techno &Trance gilt, begab sich das E-Werk zurück ins Jahr 1976 und startete von dort eine Reise durch die Klangwelt des Franzosen. Mit einen Zwischenstop im Jahr 1997. Sowie einer ausgiebigen Stippvisite bei der aktuellen Studioproduktion aus dem Jahr 2007. Ganz im Heute endete der „Trip de Jarre“ mit einem Bericht über sein Konzert in Stuttgart vom 9. März 2010.

Und weil die Sendung sowieso schon untypisch genug war, pries Jörg Graßdorf in der Rubrik „Energieträger Informative“ die Werkschau von David Lynch an. Und wie „Dark Splendor“ klingt, und wieso die Ausstellung – nicht nur für David Lynch Fans, sondern - auch für jeden Freund surrealistischer Kunst ein Muß ist, gab es in Wort und Klang zu hören. Und hier zum Nachlesen.

Von Brühl nach Bonn ist es nicht weit. Und dort kann ein weiterer Energieträger der besonderen Art bestaunt werden. Dem Bonner Beethoven-Haus gelang es unter enormen Anstrengungen, von einem Sammler ein ganz besonderes Kulturgut erworben: die Originalhandschrift der „33 Diabelli-Variationen“. Im Jahr 1819 hatte der Verleger und Komponist Anton Diabelli einen schmissig netten C-Dur Walzer komponiert und 50 Wiener Tonsetzer gebeten, dazu jeweils eine Variation anzufertigen. Neben Franz Liszt und Franz Schubert wandte sich Diabelli auch an Ludwig van Beethoven. Und der Meister komponiert nicht eine, sondern insgesamt 33 Veränderungen – und schuf so ein herausragendes Werk - nicht nur innerhalb seines eigenen Schaffens, sondern für die Klaviermusik insgesamt. Das Autograph dieser Diabelli-Variationen ist bis zum 20. April ausgestellt. Jeden Tag wir eine Seite in dem Buch umgeblättert. Es ist ein eindrucksvolles Zeugnis unbändiger Kreativität.

Was die Sendung direkt zurück zu Jean Michel Jarre führte. Im Segment „Energieträger Retrospektive“ spielte das E-Werk das legendäre Live-Spektakel, daß Jarre 1986 in Houston (150-Jahr-Feier) und Lyon (Pabst-Besuch) abgehalten hatte. Und für „Ron´s Piece“ (nebst dramatischer Geschichte dazu) machte sogar die nachfolgende Sendung ein paar Extra-Minuten zum Überziehen locker. Danke dafür.

Zur Playlist geht es hier.

Die nächste Ausgabe des E-Werks präsentiert DJ Audioplasma am Samstag, den 3. April 2010. Zwischen 0 und 2 Uhr. Bei Radio Free FM auf 102,6 Megaknarz oder über den Livestream.

22.02.2010 E-Werk Nachlese @ 20.02.10

Wer auf der Suche nach musikalischen Antworten zu Fragen der Verdinglichung der Liebe ist, war am 20.2.2010 beim E-Werk gut aufgehoben. Elektronische Tanzmusik mit Herz? Nicht nur mit Herz - sondern auch mit dem Gegenteil. Was nach Empedokles ja nichts anderes ist, als die wirkenden Kräfte der Trennung der Elemente (Feuer, Luft, Wasser Erde) und daraus wieder die Mischung und daraus wiederum die Entwicklung ...

Als Intro hatte Jörg Graßdorf eine Rarität ausgesucht. Nämlich die seltene "Acoustic" Version des Erasure Elektro-Hits aus dem Jahre 1986 „Oh L‘ Amour“ (Mute). Keine Synthies. Kein Beat. Nur Gitarre. Und Andrew Bells Stimme. Die Version ist ein Mitschnitt einer Live-Performance von Andy Bell in New York aus dem Jahr 2003. In der Aufnahme spielt auch nicht Vince Clarke die Gitarre, sondern Steve Walsh.

Dieses Intro, daß dem Mix vorangestellt war, sorgte im Vorfeld der Sendung für Wirrwarr. "Ein großes Augenmerk liegt auf Andy Bell und seiner Band Erasure!" schrieb Free FM in seiner Programmankündigung im Web. Falsch! Thema verfehlt. Setzen. Sechs. All unser Herzblut lag und liegt in dem Sound, den Jörg Graßdorf dann auch auf´s schönste in seinem "Deep Valentino Mix" zelebrierte. Beat, Groove, knackige Bässe und Harmonie prägten die ersten 80 Minuten der Sendung. Und das E-Werk lieferte den Beweis, daß es im Tech House "Raum für Emotionen" gibt.

Aber nicht für lange. Jörg Graßdorf setzte mit dem zweiten Set ("Moments Of Hate Mix") einen Kontrapunkt. Atonales Tech House Geschrobe und Minimale Beats wechselten sich ab und führten zu dem Sound, der dann die Frage des Abends untermalte: Denn wenn man über das Gegenteil der Liebe - Haß nämlich - nachdenkt, taucht möglicherweise auch die Frage nach der Personifizierung auf. Figuren wie Romeo, Valentino oder Amor stehen "für die Liebe". Aber wer bitte schön steht für das Gegenteil, für Haß?

Gibt es eine Person (Zeitgeschehen, Geschichte, Mythologie, Literatur), die das Wesen des Haßes derart vollständig verkörpert, daß man diese Person damit assoziiert? Das war die Frage zum Samstag. Ideen und Vorschläge bitte per Mail einkippen. Und kommt bitte nicht mit Namen wie Hitler, Stalin, Hussein und anderen Despoten, Diktatoren und Schlächtern. Auch gilt nicht: Haßprediger.

Unter den drei besten Vorschlägen, verlosen wir einen "Deep Valentino Mix" Mitschnitt.

14.02.2010 Progdorf @ 15 Jahre Free FM

Radio Free FM feiert Geburtstag. Und wir feiern mit. Die Party steigt am 5.6.2010 in den Gemäuern von Cat / Sauschdall in Ulm. Napeolen kam ja nicht in die Gelegenheit, die (Festungs-)Anlage zu testen. Wir hoffe, die Statik hält eine Doppel-Ladung E-Werk aus. We´ll keep our fingers crossed. Watch out for flyers.

25.01.2010 Progdorf V2.1

Die Web-Seite ist heute in die Version 2.1. geschoben worden. Und wir haben lange geschoben. Hin und her. Viele Thesen wurden geschmiedet, Pläne gemacht, Datenbanken gesichtet, um sie nach einigen Tests wieder zu verwerfen. Das eine sah nicht gut aus, das nächste war nicht praktikabel. Hin und her. Vor und zurück. Dann Stop. Den Durchbruch brachte dann - wie konnte es anders sein - Plan E. Deshalb ist ab sofort in der Rubrik "Programm" der Menü-Punkt "Reviews" bestückt. Freunde der geschriebenen Musikkritik kommen jetzt auf ihr Kosten.

Seht selbst.

19.01.2010 E-Werk jetzt alle 14 Tage

Der Programmrat von Radio Free FM hat grünes Licht dafür gegben, daß das E-Werk ab sofort seine Turbinen alle 14 Tage anwerfen kann. Die Schicht im E-Werk wird im Wechsel von DJ Audioplasma oder Jörg Graßdorf bestritten.

Für Euch, liebe Freunde elektronischer Tanzmusik, bedeutet das eine satte Stunde mehr Underground Dance Music im Monat. Und in Zeiten, in denen Entsorgungsbetriebe um Altpapiererlöse ringen und Kommunen die Wassertemperatur ihrer Hallenbäder absenken, heizen wir hier nicht nur so richtig ein, sondern legen auch noch 33,33 Prozent oben drauf.

Die nächste Ausgabe vom E-Werk gibt es schon am 23. Januar 2010.

16.12.2009 E-Werk meets Der Dritte Raum

Vorweihnachtlicher Wahnsinn oder typisch "E-Werk"? Überlassen wir Kategorien und Schubladen anderen und skippen im Schnelldurchlauf durch das Programm der zwölften Ausgabe des E-Werks vom 12.12.2009 bei Radio Free FM.

*** SKIP *** Exklusive Weltpremiere von Jörg Graßdorfs Electro-Acid-Groove-Attacke: "Pay me with a kiss" (Jörg´s Somalian Pirate Mix) (Progdorf) *** SKIP *** Studio-Sonderausgabe zu "Der Dritte Raum" einschließlich Verlosung von drei Gästelisteplaetzen für den grandiosen Live-act @ Ohm, Neu-Ulm *** SKIP *** Review zur neuen und brillianten DJ-Mix-Compilation von Sander Kleinenberg "This Is Sander Kleinenberg 2", die bei Little Mountain erschienen ist.

Und wenn das noch nicht genug wäre: Dem Schichtführer gelang es, aus dem Studio zu schleichen um zum D3R zu eilen. In der Disziplinarrunde konnte Jörg Graßdorf allerdings für sich vorbringen, nach dem Auftritt mit Andreas Krüger über aktuelle Projekte, Musiktechnik und Lieblingsinstrumente gesprochen zu haben. Sobald das Gespräch freigegeben ist, folgen Details.

Die nächste Ausgabe vom E-Werk gibt es am 9.1.2010. Dann wieder mit DJ Audioplasma.

21.10.2009 E-Werk XI? No show!

Die elfte Ausgabe des E-Werks bei Radio Free FM, vorgesehen für den 17.10.2009, ist ausgefallen. DJ Audioplasma, der die dreistündige Schicht führen sollte, konnte leider nicht kommen. Die Redaktion bittet um Verständnis.

Für den zweiten Versuch von E-Werk XI plant Jörg Graßdorf zykluskonform, die Verfeuerung von funky Deep House Tunes und düster getriebenem Tech House.

E-Werk, die Sendung für die Freunde der elektronischen Tanzmusik, wird am 14.11.2009 bei Radio Free FM ausgestrahlt. Von 0 Uhr bis 3 Uhr.

19.09.2009 E-Werk X

Was haben CDs und Autos gemeinsam? Man verleiht sie nicht! Jörg Graßdorf folgt dem Motto und stellt in der 10. Ausgabe des E-Werks seine neue Lieblings-CD vor: die DJ-Mix-Kompilation "Bangkok" von James Lavelle (Global Underground).

Weil DJ Audioplasma kurzfristig abgesagt hatte, bleibt Graßdorf die Entscheidung erspart, ob er im Segment "Energieträger Alternative" lieber die erste oder die zweite CD von Lavelle spielen soll / kann / wird. Die oder die? Wer sich zwischen zwei fabelhaften Optionen entscheiden muß, weiß, wie schön es ist, es nicht zu müssen und dennoch beides zu bekommen. Bühne frei für James Lavell von 0 bis 2.20 Uhr. Ein Regenbogen wartet auf euch, der zwischen hell und düster, groovy und funky, housey und industrial seinen Soundschweif zieht.

Einschließlich einer kleinen Dubfire-Reminiszenz! Wer noch einmal das Feuer fühlen möchte, das der "New Prince of Darkness" (DJ Magazin) Ende August im Neu-Ulmer Industriegebiet gelegt hatte, kommt um ab +/- 1.15 Uhr voll auf seine Kosten.

Zum Runterkommen schönen Trance gefällig? Gar vom "No. 1 DJ in the World" (DJ Magazine)? Zufälligerweise hat DJ Tiesto für das Magazin "Mixmag" den Club Life Mix "Creamfields Carnage!" gezimmert. Und was da die letzte Dreiviertelstunden bei E-Werk vom Band laufen wird, ist alles andere als "Mickey Mouse House" (Paul van Dyk).

Die Playlist zur Sendung steht ab dem 21. September im Progdorf Radio Playlist Archiv zur Nachlese bereit.

Die nächste Ausgabe des E-Werks, der Sendung für die Freunde der elektronischen Tanzmusik, wird am 17.10.2009 bei Radio FreeFM ausgestrahlt. Von 0 Uhr bis 3 Uhr.

19.08.2009 Progdorf vs. Helge Schneider

Jazz-Liebhaber und Schneider-Fans doppelt aufgepaßt: Jörg Graßdorf präsentiert bei Radio FreeFM den Jazz-Musiker, Jazz-Komponisten und Jazz-Improvisator Helge Schneider.

Schneider, der seit 1993 einer breiten Öffentlichkeit mit dem Song "Katzeklo" in Erinnerung geblieben ist, beherrscht souverän ein weitgefächertes Jazz-Spektrum, das Jörg Graßdorf vorzustellen möchte. Ob auch "Katzeklo" mit auf der Playlist stehen wird, wollte er allerdings nicht verraten ("Geburtstagsüberraschung!"). Also, denkbar.

Was aber auch klar sein dürfte: Schneider hat am Tag der Sendung nicht nur Geburtstag, sondern ist ja auch Komiker und Entertainer. Von daher erwartet den Hörer nicht nur Swing und Groove, sondern auch eine gute Brise Humor.

Seid gespannt auf die Jazzin´ Sondersendung "Glückwunsch, Helge Schneider!" am 30.8.2009 (20 bis 22 Uhr) von und mit Jörg Graßdorf. Bei Radio FreeFM.

29.07.2009 Progdorf vs. Pantomime

Wenn in der Pantomime der Mime mimt, herrscht üblicherweise Stille. Er braucht weder Worte, noch musikalische Begleitung. Üblicherweise.

Aber was ist in der Kunst schon üblich? Gedacht – getan: Jörg Graßdorf vertonte am 29. Juli 2009 den Pantomime-Auftritt von Künstlern der Ulmer Akademie für darstellende Kunst (AdK) mit Groove und Melodie. Das Ensemble, unter der Leitung von Barbara Schmidt, mimte auf dem Ulmer Münsterplatz fünf Szenen a zehn Minuten zum Thema „Freiheit“.

Zum heiteren Auftakt mit imaginären Luftballons servierte Jörg Graßdorf jazzige Töne: Zunächst virbraphon-swingend („Crazy, Crazy“), dann verträumt und romantisch („Perhaps, Perhaps, Perhaps“), dann cool und sphärisch („Dance Of The Dream Man“).

In Szene zwei wurde gezaubert und Mimen in Roboter verhext. „Ist das Goa?“ wurde Jörg Graßdorf gefragt. Nein. Sondern schöner ElektroHouse: deep („Prana“) und funky („Voyager“). „Das treibende HiHat und der verspielte Basslauf haben exzellent gepaßt“ schwärmt er später.

Im dritten Akt brauten die Mimen zu locker-flockigen Beats einen Zaubertrank aus radioaktivem Regenwasser („Roll Your Own“) und mutierten nach einem guten Schluck zu Monster („Yachts“).

Die Musik für die vierte Szene war zwar ebenso rhythmisch, aber auch düster und bedrohlich - ganz der Handlung folgend, die von unschönen Dingen wie Verfolgung („History Repeating“), Streit („Gotta Jazz“) und Kampf in Zeitlupe („Jazz Devil“) erzählte.

Die Kurve zurück zu „Good Vibes“ gelang souverän mit der letzten Szene: Zwei Mimen verlieben sich aus der Distanz ineinander („Dreamy“), müssen aber bald schmerzlich erfahren, daß sie von einer unsichtbaren Wand getrennt werden, die es - mit Hilfe des Publikums - zu überwinden gilt („Moments In Love“). Und weil ja alles nur gespielt ist, schaffen es die beiden dann auch und liegen sich am Schluß in den Armen („Last Night When We Were Young“).

"Die Mimen haben 1a mit der Musik harmoniert. Beim letzten Akt fehlten mir gar die Worte." faßte Jörg Graßdorf den Gig zusammen und hofft, daß es zu weiterer solcher Momente kommen, wenn Kunstwelten aufeinander treffen.

Die Welt dreht sich. Also auch wir.

07.07.2009 E-Werk VII

Die siebte Ausgabe des E-Werks bei Radio FreeFM war in mehrdimensionaler Hinsicht eine besondere Sendung: Jörg Graßdorf mußte diese Schicht solo bestreiten, denn DJ Audioplasma

weilte im Ausland - war aber dennoch musikalisch präsent: Auf dem Weg zum Gulf-Stream-Jet hatte er noch fix einen "Off-side-Mix" mit 60 Minuten "Phunky Electro House" kreiert. Als den dann vorab Labelkollege Trevor Galazkiewicz zu Gehör bekam, bot dieser an, im Anschluß noch etwas weiter am LFO zu modulieren. Ja, warum eigentlich nicht? Wenn schon - denn schon! Vollends verkehrte Welt auf dieser Radiofrequenz - als Plattenempfehlung: die Pet Shop Boys; als Plattenwarnung: die neue Mix-Compilation des britischen "King of Acid House" Darren Emerson. Und weil nicht nur die musikalische Welt noch unter dem Schock der taufrischen Meldung stand, daß Michael Jackson seine letzte Reise / Tournee angetreten hatte, eröffnete Hassan Lembeck die Sendung vom 27. Juni 2009 mit einer Ode an die Liebe.

Denn wenn bei Lembeck die Liebe zuschlägt, vibriert er besonders. Seine 30 Minuten standen ganz im Zeichen von Groove, Melodie und gefühlvollen Vocals. Und das führte zu dem ein oder anderen ungewohnten Sound: Ob Jay-Jay Johanson "I fantazise of You" halluzinierte oder Fischmob eine Liebeserklärung der besonderen Art ("Du (äh, Du)") sprechsangen. Es groovte nicht nur, es vibrierte. Die ersten Impulse zu mehr BPM und Elektronik setzte Lembeck dann mit Pole Folders "Scared to Lose", um schließlich mit einer chilligen BreakBeat Nummer von Barry Adamson auf das Up-Beat-Tempo von DJ Audioplasma vorzubereiten.

Und der fackelte auch nicht lange: DJ Audioplasma ließ mit 127 BPM "Devil´s Water" von Rennie Foster los. Doch das war eigentlich nur die Ruhe vor dem Knarz, der dann folgen sollte: "Phunky Electro House" mit Beat & Bass, Klick & Knarz, Schrumm & Schramm. Meat Katie wäre geflippt! Dazu war die gesamte Playlist geschickt gespickt mit Samples: Beethovens "Fünfte" war genauso dabei, wie "Flash Gordon" von Queen, Vocal-Fragmente von George Michael ("Outside") und Madonna ("Hang Up") bis hin zur Game-Hymne "Tetris". Bei "Enjoy (Crookers Vocal Mix)" schüttelte DJ Audioplasma den Sound neu und öffnete dem Rap schlitzweit die Tür ins E-Werk. Um dann aber mit "Party Train (Club Mix)", einer souligen Disco House Vollgas-Nummer, den Kessel zum Glühen zu bringen. Seinen Mix krönte er mit "When Love takes over" - der Titel von David Guetta (feat. Kelly Rowland) hatte sich erst wenige Tage vor der Sendung als Neueinstieg auf #4 der deutschen Mediacontrol Single Charts platziert. Wenn das kein Timing ist ...

Nach diesem Ritt ging Trevor Galazkiewicz erst einmal vom Gas. Denn etwas Durchatmen tut dem menschlichen Ohr durchaus gut. Der Sound schraubte sich sowieso zielstrebig dahin, wo Trevor ihn haben wollte: Acid, Acid, und nochmals Acid. Filter vom Feinsten. Und da tat es dem Spaß auch keinen Abbruch, daß der Sound quasi live aus der Gummizelle kam. Aber das ist eine andere Geschichte.

Zum Runterkommen etwas Pet Shop Boys gefällig? Als "Energieträger Alternative" empfahl

Jörg Graßdorf die Special Edition "etc." des neuen Pet Shop Boys Albums "Yes".

Anders die neue Mix-Compilation von Darren Emerson. Jörg Graßdorf mußte in der "Energieträger Destruktive" die Party von Global Underground in Bogota verwerfen.

Die Playlist zur Sendung steht seit dem 28. Juni im Progdorf Radio Playlist Archiv zur Nachlese bereit.

Die nächste Ausgabe des E-Werks, der Sendung für die Freunde der elektronischen Tanzmusik, wird am 25.7.2009 bei Radio FreeFM ausgestrahlt. Von 0 Uhr bis 3 Uhr.

04.06.2009 E-Werk VI

Wie doch die Zeit verfliegt, wenn man Spaß hat! So sagt der Volksmund. So bewies es das E-Werk bei Radio FreeFM in seiner sechsten Ausgabe vom 30. Mai 2009. Denn Jörg Graßdorf und DJ Audioplasma hatten für die Turbinen Feinkost dabei.

Den Anfang machte Jörg Graßdorf und spielte 70 Minuten Deep House in verschiedenen Wirkungsgraden. Zunächst genmanipulierten Chill-Tronic-Sound, wie ihn Hassan Lembeck nicht feiner zusammen mischen könnte. Dann kippte er etwas Funk und Vocals aufs Förderband. Zwischen 0.30 und 0.45 herrschte akute Ohrwurmgefahr ("Attracted To You", "Feel Love"). Mit den letzten drei Titeln wurde es dann "Deep & Groovy" und die perkussiven Elemente leiteten schön über zu dem, was DJ Audioplasma angekündigt hatte: "Vollgasmukke".

Wer aber jetzt an Musik der Art (Auto-)Scooter denkt, irrt. DJ Audioplasma hatte Progressive House dabei der Stil hat und Hochspannung erzeugt. Rhythmus mit Worten zu beschreiben ist müßig. Checkt lieber die Playlist.

Auch für den Blick zurück in die Geschichte der elektronsichen Tanzmusik („Energieträger Retrospektive“) hatte DJ Audioplasma etwas Besonderes dabei: Den Ausflug eines deutschen Liedermachers ins Techno-Umland. Die Rede ist von Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer - kurz: Herbert Grönemeyer, noch kürzer: Herbert G - und seinem 1994 bei Grönland erschienen Remix-Album "Cosmic Chaos". DJ Audioplasma generierte daraus Vollgastechnotrance der alten Schule. Morgenrot. Macht nicht nur Wangen rot.

Denn im Anschluß daran hagelte es den einen oder anderen Satz "Heiße Ohren". In der neuen Rubrik "Energieträger Destruktive" spielte Jörg Graßdorf Titel, die er ursprünglich für seine Playlist vorgesehen, dann aber verworfen hatte. Unwürdig fürs Hauptprogramm. Wegen zu einfallslos? Wegen zu schlecht? Gar aus Antipathie? Wie auch immer die Begründung ausfiel, Jörg Graßdorf blendete sich passagenweise in die Stücke ein und kommentierte sie. Und DJ Audioplasma gab spontan seinen Senf dazu. Musikkritik mal anders. Musikkritik von Progdorf.

Die Playlist zur Sendung steht seit dem 31. Mai im Progdorf Radio Playlist Archiv zur Nachlese bereit.

Die nächste Übertragung aus dem E-Werk gibt es bei Radio FreeFM am 27.6.2009 von 0 bis 3 Uhr. Da wird Jörg Graßdorf die Nachtschicht allerdings solo schieben müssen. Denn Audio ist in Pausio.

22.05.2009 Lock & Load

Progdorf folgt dem Steinberg Produkt "Cubase" und hat von Version 4 auf 5 aufgepimpt. Bei dieser Gelegenheit haben wir dann aber nicht nur unser Music Production Segment auf den neuesten Stand gebracht, sondern auch gleich auch um Version 6 von Steinbergs "WaveLab" erweitert. Aufrüstung mal anders. Schwerter zu Loop-Punkten.

02.05.2009 E-Werk V

Die fünfte Ausgabe E-Werk @ Radio FreeFM war gewissermaßen die Ruhe nach dem Sturm. Ein Sturm, der zum 1. Mai 2009 über Ulm und Neu-Ulm hinwegfegte. Denn im Wettbewerb um "Ulm´s" (sic!) "grösste Mai Feier", hatten die Clubs die Rechnung ohne Nazi-Demo, ohne Anti-Nazi Gegendemo, ohne (gefühlte) Polizei-Tausendschaften, ohne Randale gemacht.

Zyniker freut Euch! Denn jetzt wird Ulm/ Neu-Ulm immerhin in der internationalen Presse erwähnt und das auch noch im selben Atemzug mit Berlin & Hamburg - und: mal nicht im Zusammenhang mit islamistischem Terror. Wenn das nicht mal was ist.

Aus diesem Grunde war es auch keine normale Sendung. Kurzfristig hatten die beiden Routiniers das Konzept der Sendung umdisponiert und in ihren Sets das aktuelle Zeitgeschehen verarbeitet. Während DJ Audioplasma in seinem Mix mehrstündiges Geschraube von Rotoren-Blättern thematisierte, setzte Jörg Graßdorf auf die friedenstiftende Wirkung von Musik, die er selbst als "Minimales für Bein und Seele" beschreibt. Auch in der Rubrik "Energieträger Alternative" blieb es minimalistisch: DJ Audioplasma war dieses Mal in Punkto"support-your-local-heroes" unterwegs und präsentierte einen 30-minütigen Guestmix der GroovePunks (Tommy Tischmann & Enco). Im Segment "Energieträger Retrospektive" zeigte Jörg Graßdorf mit dem Stück Headhunter der belgischen EBM-Formation Front 242, was in 11 Jahren aus ein-und demselben Titel werden kann.

"Headhunter" hatte Jörg Graßdorf dabei mit Bedacht gewählt. Er prangerte damit Intoleranz in Kunst und Gesellschaft an. Er erinnerte daran, daß es in der Geschichte der Gruppe Front 242 Zeiten gab, in der die Band selbst Opfer von Intoleranz war. Das ging so weit, daß die Gruppe ihren Veröffentlichungen Erklärungen - in Art von Gegendarstellungen - beilegte, um sich gegen Vorwürfe zu wehren, sie sympathisierte mit Rechtsaußen: "The group Front 242 would like to reaffirm that its members are totally opposed to any extreme right-wing ideas, doctrinces or ideologies ... Front 242 claims their right to freedom of artistic expression ...".

Oder um es mit Kafka zu sagen: "Von einem gewissen Punkt gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen."

Und was lernen wir daraus? Freiheit und guten Musik haben gemein, daß sie leider nicht selbstverständlich sind.

Die Playlist zur Sendung steht seit dem 3. Mai im Progdorf Radio Playlist Archiv zur Nachlese bereit.

Die nächste Übertragung aus dem E-Werk gibt es bei Radio FreeFM am 30.5.2009 von 0 bis 3 Uhr.

29.04.2009 Progdorf V2: Relaunched

Um kurz nach Mitternacht knallten die Champagnerkorken durch die Nacht: Der Relaunch von Progdorfs Website war geschafft. Ein fettes Schankedön an alle Beteiligten, die die Version 2.0 zu dem gemacht haben, was es ist. Wir finden es wunderbar. Danke:lil.lli

23.04.2009 Progdorf V2: RelaunchCountdown

31.12.2010 Progdorf V2.4

Unser sexy Progshop ging als V1.0 online und wurde gleich im Progdorf-Hauptmenü als Eintrag "Shop" aufgenommen. Da Sortiment (He | She | It | Hit) und Funktionsumfang stetig erweitert werden, lohnt es sich auf jeden Fall, immer mal wieder reinzuschauen. Natürlich könnt ihr Euch auch im Newsletter anmelden, dann verpaßt ihr nix. Egal ob zum Schmöckern oder zum Einkauf: Progdorf wünscht viel Spaß - und freut sich über Euer Feedback.

Der Relaunch des Webauftritts von Progdorf steht kurz vor der Vollendung. Man kann förmlich riechen, wie die Säfte steigen; sehen, wie Ideen fruchten. "Bis zur nächsten E-Werk Sendung ist das Dings online!" winkt Jörg Graßdorf ab, lehnt sich zurück und zündet sich eine leckere LuckyStrike-Raucherzigarette an.

Und das zurecht. Bei lil.lli hat er das Projekt in begabte Hände gelegt. Der Einfluß von

California wirkt und tut sein übriges. Lil.lli wird neue Akzente setzen und von der V1 nicht viel übrig lassen. Zerlegt, zersägt, remixed.

Wichtigste Neuerung der V2.0 von www.progdorf.de ist das neue Design. Aber auch die Menüführung ist frisch geölt und gleitet dahin, dahin, dahin. Dahin ist es auch mit umständlich: Künftig erleichtert Progdorf den exklusiven Datenauschtausch mit sich und seinesgleichen und integriert auf der Seite einen Webspace Account, der über den neuen Menü-Punkt exchange erreichbar ist.

Für die V2.1. ist die Integration des Moduls "Reviews" (Rezensionen / Tonkritiken) vorgesehen. Für die V2.2. soll die Rubrik "Releases" (Veröffentlichungen) folgen. Der Online-Shop ist für die V2.3 umrissen. Und dann dürfte die Weltherrschaft der Silhouetten zum Greifen nahe sein.

Wie gemunkelt wird, steht die V2.0 kurz vor dem Start.

We´ll keep our fingers crossed.

09.01.2009 EEEEEEEEEEEEEEEEEEEE-Werk

Am 10.Januar 2009 bestreiten Jörg Graßdorf und DJ Audioplasma bei Radio FreeFM das Debüt von „E-Werk“ – der Sendung, für die Freunde der elektronischen Tanzmusik. Alle vier Wochen werden die beiden fortan für drei Stunden Sender und Hörer gehörig unter Strom setzen.

Beginn ist 0 Uhr (Samstag) oder Freitag um 24 Uhr. Je nachdem wie man´s sieht und gepolt ist. Unstreitig ist allerdings, daß die Nacht von Freitag auf Samstag für die angepeilte Art von Musik nicht nur elektrisierend, sondern wie geschaffen ist: Progressive elektronische Musik mit Niveau. Zu 90% tanzbar (House, Minimal, Break Beat, Techno, Trance), und der Rest ruhig und sanft (Downbeat, Elektro Pop, Chill, Ambient).

Jörg Graßdorf und DJ Audioplasma legen Wert darauf, daß die gesendete Musik „hörenswert“ ist. Melodie, Konsonanz und Gesang müssen mit von der Partie sein und nicht nur „BoingBumZack“. Während DJ Audioplasma die Zuhörer mit Neuerscheinungen aus TechHouse, MinimalHouse, Trance und ElektroBreaks verwöhnt, taucht Jörg Graßdorf gerne in seinem „deep & groovy“ Archiv nach zeitlose Perlen des Progressive House, Deep House, ElektroHouse und Vocal House. Hier bei progdorf werden dann, wenige Tage später, die Playlists (Titel, Artist, Label) der drei Stunden zur Nachlese gereicht.

Für die Sendung sind derzeit folgende Segmente vorgesehen:

  • Segment I (0.00 bis 1.00 Uhr): 60 Minuten Non-Stop Mix I
  • Segment II (1.00 bis 2.00 Uhr): 60 Minuten Non-Stop Mix II
  • Segment III (2.00 bis 2.30 Uhr): Rückschau in die Geschichte der elektronische Tanzmusik mit der Rubrik „Energieträger Retrospektive“
  • Segment IV (2.30 bis 3.00 Uhr): Plattenreview / Neuvorstellung / DJ-Guest-Mix in der Rubrik „Energieträger Alternative“
  • Segment V (optional): Musikkritik "on the track" gibt es in der "Energieträger Destruktive".

Mit Moderation und Titelauswahl der einzelnen Segmente wechseln sich Jörg Graßdorf und DJ Audioplasma übrigens innerhalb der Sendung ab: Eröffnet DJ Audioplasma die Sendung, beschließt er sie auch (also Segment I + IV); Jörg Graßdorf kippt dann seine Energie in die übrigen Kessel (Segment II + III). Mal so, mal so. Damit es abwechslungsreich bleibt.

Denn Jörg Graßdorf und DJ Audioplasma wissen was sie tun: Sie waren von Mai 2007 bis Dezember 2008 Mitglieder der "Dope On Radio" (Musik-)Redaktion und sendeten freitags alle vier Wochen von 22 bis 24 Uhr. Mit ihrer neuen Sendung wird sich für die Hörerschaft nicht viel ändern. „Wir strahlen im selben Zyklus aus, wie unsere alte Sendung, nur eben zwei Stunden später - aber auch eine Stunde länger“, so Jörg Graßdorf zum neuen Sendeplatz.

E-Werk, die Sendung für die Freunde elektronischer Tanzmusik, erscheint in der Nacht von Freitag auf Samstag, alle vier Wochen ab 0 Uhr bei Radio FreeFM (www.freefm.de). Konkret heißt das:

In Planung sind weitere Segmente rund um das Musikgeschehen: Interviews und Gig-Reportagen. Eingerahmt wird die neue Sendung von einer selbstproduzierten Erkennungsmelodie, die durchaus Ohrwurmqualität hat. DoDiDoDiDoDiDoDi - EEEEEEEEEEEEEEEEEEEE-Werk …

Na dann, Tanz Konsonanz!
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